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Für die kommenden WM-Qualifikationsspiele wurde Rene Adler noch nicht nominiert, Bundestrainer Joachim Löw steht mit dem Neu-Hamburger aber in engem Kontakt.

Frankfurt. Mit hervorragenden Leistungen hat Rene Adler sich wieder in den Fokus von Bundestrainer Joachim Löw gespielt. Für eine Kadernominierung reicht es noch nicht, aber Löw macht dem Schlussmann vom Hamburger SV Hoffnung.

„Er hat hart an sich gearbeitet“

Obwohl er den Ex-Leverkusener für die anstehenden Qualifikationsspiele in Irland (12. Oktober) und vier Tage später zuhause gegen Schweden (16. Oktober) nicht nominiert hat, betonte Löw, dass die Tür beim DFB für Adler immer offen sei.

„Wir sind im Austausch und werden das auch bleiben. Wir haben Rene Adler nie abgeschrieben“, so der Bundestrainer. Adler hatte in der laufenden Saison beim HSV an seine starken Leistungen vor der Rippenverletzung 2010 anknüpfen und sich in den Vordergrund spielen können.

Ganz besonders freut Löw, dass sich Adler, der bis zu seiner Verletzung die Nummer Eins im DFB-Tor war, wieder zurück gekämpft hat: „Er hat nie den Glauben verloren und hart an sich gearbeitet. Dass er so zurückgekommen ist, freut mich sehr.“

Problemzone Linksverteidiger

Nach wie vor schwierig gestaltet sich aber die Suche nach dem passenden Pendant zu Philipp Lahm. Keiner der getesteten Außenverteidiger konnte sich wirklich aufdrängen. Holger Badstuber, der auch beim FC Bayern zuletzt als Außenverteidiger aushelfen musste, ist für Löw zwar eine Option, dauerhaft sieht er den Münchner aber „als Innenverteidiger, wo er seine allerhöchsten Qualitäten zeigt. Sowohl defensiv, wie auch in der Spieleröffnung.“

Eine Alternative wäre noch Marcel Schmelzer, der zuletzt in DFB-Trikot aber selten überzeugen konnte. Löw bekräftigte aber, dass man dem Dortmunder Verteidiger „großes Vertrauen entgegen“ bringe und erklärte außerdem: „Bei der Nationalmannschaft brauchen manche Spieler aber eine gewisse Zeit, um sich durchzusetzen.“

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