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Zufriedenheit im DFB-Lager: „Wir nehmen die drei Punkte mit - und ein gutes Gefühl“

Der Anfang ist gemacht - mit dem Sieg gegen den Fußball-Nobody konnten auf dem langen Weg zur WM 2014 die ersten Punkte eingefahren werden. Zu bemängeln gab es nur wenig.

Hannover. Gunnar Nielsen ist ein Mensch, der seinen Job realistisch einschätzt. „Als Torhüter der Färöer ist man immer sehr, sehr beschäftigt“, erklärte der Schlussmann des Weltranglisten-154. nach der 0:3-Niederlage seines Team im WM-Qualifikationsspiel gegen die DFB-Auswahl. Der Freitagabend war da keine Ausnahme, immer wieder tauchten die deutschen Akteure gefährlich vor dem Tor des Außenseiters auf.

Sonderlob von Neuer

So hatte Nielsen Gelegenheit, zu zeigen, was er drauf hat - und das tat er. Der Keeper in Diensten von Manchester City erwischte einen glänzenden Tag, konnte aber auch nicht verhindern, dass seine Mannschaft gegen drückend überlegene Deutsche am Ende deutlich besiegt wurde. Dennoch durfte er sich über ein Sonderlob seines Gegenübers freuen: „Der Torwart auf der anderen Seite hat sein Bestes gegeben“, urteilte Manuel Neuer, der im Gegensatz zum Schlussmann der Insulaner einen ruhigen Abend verlebte und dem dementsprechend „schon ein bisschen langweilig“ war.

Götze trifft

Das können die deutschen Offensivakteure nicht von sich behaupten, standen sie doch ein ums andere Mal im Rampenlicht. Beste Chancen spielte sich das DFB-Team raus, alleine im ersten Durchgang gingen zwölf Schüsse in Richtung Tor der Gäste. Einnetzen konnte bis zur Halbzeitpause aber nur einer, Mario Götze sorgte in der 28. Minute für das 1:0.

Der Youngster von Borussia Dortmund agierte im Mittelfeld gemeinsam mit drei weiteren Offensivakteuren - Mesut Özil, Thomas Müller und Marco Reus -, im Zentrum als „Acht oder halbe Zehn“, wie er es erklärte und fühlte sich in dieser Rolle „relativ wohl“.

„Die Färöer sind schwierig zu spielen“

Dass Bundestrainer Joachim Löw derart offensiv aufgestellt hatte, lag natürlich am Gegner - denn der hat sich wie erwartet hinten eingeigelt. „Die Färöer sind schwierig zu spielen, weil sie mit Mann und Maus hinten drin stehen. Das macht es wirklich schwer“, erkannte Götzes Teamkollege vom BVB, Marco Reus. „Wir haben aber immer wieder die Lücken gefunden“, fuhr er fort - Luft nach oben gab es allerdings im Auswerten der herausgespielten Möglichkeiten.

Mangelnde Chancenverwertung

„Natürlich hätten wir höher gewinnen müssen, weil wir fünf, sechs, sieben weitere hochkarätige Chancen hatten“, so Reus weiter. Immerhin konnte Mesut Özil den starken Gästekeeper im zweiten Durchgang noch zweimal überwinden. Der Mann von Real Madrid sorgte mit seinem Doppelpack in der 54. und 71. Minute letztlich für den Endstand. So konnte die mangelnde Chancenverwertung die Stimmung dann auch nicht wirklich trüben.

Manuel Neuer jedenfalls befand: „Natürlich können wir zufrieden sein. Wir haben zum Auftakt in der Qualifikationsrunde mit drei Toren zu Hause gewonnen.“ Oder um es mit den Worten von Marco Reus zu sagen: „Wir nehmen die drei Punkte mit - und ein gutes Gefühl.“

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