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Lukas Podolski visiert den EM-Titel an - und freut sich auf den FC Arsenal

Der Noch-Kölner äußerte sich im Vorfeld der EURO 2012 über die Aussichten des deutschen und polnischen Teams und blickte bereits der neuen Aufgabe in London entgegen.

Tourettes. Persönlich spielte Lukas Podolski die wohl beste Saison seiner Karriere. Dennoch konnte er den Abstieg seines 1.FC Köln nicht verhindern. Nun richtet er den Blick im Interview auf die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine und die neue Herausforderung beim FC Arsenal.

„Hatte mit Abstieg zu kämpfen“

Unmittelbar nach dem Gang des „Effzeh“ in die Zweitklassigkeit konnte sich der Stürmer aber nicht auf die kommenden Aufgaben freuen. „Es ist normal, dass ich mit dem Abstieg zu kämpfen hatte. […] Es hat mir sehr weh getan, das ist doch klar“, so Podolski auf dfb.de. Dennoch wolle er sich nun wieder auf die positiven Dinge konzentrieren.  

„Ziel kann nur der Titel sein“

Die Ziele für die EURO im kommenden Monat sind auf Seiten des 26-Jährigen jedenfalls schon jetzt klar definiert: „Wir haben die Menschen in der Vergangenheit oft genug begeistert. Das Ziel kann jetzt nur der Titel sein. Wir wollen ins Finale nach Kiew, darauf arbeiten wir konsequent hin.“

Die laufende Vorbereitung auf das Turnier in Südfrankreich könnte immerhin besser kaum sein. „Uns werden immer sensationelle Bedingungen geboten. Die Hotels sind grandios, wir haben viele Möglichkeiten, uns hier in der Freizeit zu beschäftigen. Die Plätze sind top, alles ist immer super organisiert.“

Vorfreude in Polen

Auch die Euphorie im Co-Gastgeberland Polen, wo die deutsche Mannschaft ihr EM-Quartier aufschlagen wird, sei schon deutlich zu spüren: „Die Begeisterung dort ist riesig, das ist überall zu spüren. Ich freue mich vor allem für das Land und den Fußball in Polen.“

Die Rolle des Teams von Trainer Franciszek Smuda beurteilt der gebürtige Pole aber dennoch vorsichtig. „Am Ende liegt alles immer am Erfolg. Die Bevölkerung in Polen erwartet viel von der polnischen Nationalmannschaft. Wenn sie das erste Spiel gewinnt, kann das eine Euphorie im ganzen Land auslösen, die sich dann wieder auf die Mannschaft überträgt.“

Keine Angst vor direktem Duell

Sollte es im Verlaufe des Wettbewerbs zu einem direkten Aufeinandertreffen des deutschen und polnischen Teams kommen, ist dem zukünftigen Spieler vom FC Arsenal aber nicht Angst und Bange. „Wir müssen dann etwas Besonderes leisten, wenn wir weiterkommen wollen. Sie sind stark, aber wir müssen uns vor ihnen nicht fürchten. Wir sind die stärkere Mannschaft.“

„Leicht, sich für diesen Verein zu entscheiden“

Der Zeit nach der EM blickt der 95-malige Nationalstürmer ebenfalls voller Vorfreude entgegen. Die Entscheidung für seinen neuen Klub aus London ist ihm nicht schwer gefallen. „Arsenal ist ein Topklub, in Europa und der ganzen Welt. Es war leicht, sich für diesen Verein zu entscheiden. Auch weil das Gespräch mit Arsene Wenger sehr gut war. […]Ich blicke der Zukunft in London positiv entgegen und freue mich auf die Aufgabe in London.“

Nationalmannschaftskollege Per Mertesacker tat bei dem Transfer sein Übriges: „Klar habe ich mich mit ihm unterhalten. Er hat nur positiv über den Verein gesprochen.“

Eure Meinung: Muss der EM-Titel in diesem Jahr das Ziel sein? Und kann sich Podolski auf Anhieb bei den Gunners durchsetzen?

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