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Bundestrainer Joachim Löw: „Warum sollten wir Angst vor Holland haben?“
Der Coach der DFB-Elf lobte den Erzrivalen Niederlande vor dem Duell am Dienstagabend in Hamburg, gab sich aber auch betont selbstbewusst.
Von Falko Blöding
Getty Images
Hamburg. Das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande ist für Joachim Löw das 75. Spiel als Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Zugleich ist es der Abschluss der DFB-Elf eines erfolgreichen Jahres. Löw bemühte sich auf der Pressekonferenz in Hamburg am Mittag, den Testspielcharakter des Duells mit dem Nachbarn hervorzuheben. Die Rivalität zwischen Deutschland und Holland sei längst nicht mehr so ausgeprägt, wie noch vor etwa 20 Jahren.
„Wir machen nicht alles vom Ergebnis abhängig“
„Das Ergebnis ist für uns nicht das Allerwichtigste. Wir wollen natürlich ein gutes Spiel machen und wir wollen immer gewinnen. Aber wir machen nicht alles abhängig von einem Ergebnis in einem Testspiel“, erläuterte Löw. Priorität habe vielmehr für ihn, dass die Spieler versuchten, dass bewährte System durchzusetzen. So, wie er es in den vergangenen Monaten oft gesehen habe: „Nach der WM haben wir in einem Jahr der Qualifikation alle Spiele gewonnen. Zehn Siege in zehn Spielen, das ist nicht selbstverständlich. Wir haben es geschafft, in eine junge Mannschaft noch jüngere Spieler wie Götze, Hummels, Schürrle oder Kroos nachzuziehen. Wir haben im taktischen Bereich nochmals Fortschritte gemacht und sind noch sicherer geworden. Wohlwissend, dass wir noch Luft nach oben haben.“
Viel Lob für die „Elftal“
Seit 15 Jahren wartet Deutschland mittlerweile auf einen Sieg gegen die „Oranjes“. Und Löw hat großen Respekt vor dem amtierenden Vize-Weltmeister. „Die Extraklasse der Holländer ist ihre Offensivstärke und ihre individuelle Klasse. Sie haben ihre Systematik fest verankert im Denken und Handeln“, lobte der 51-Jährige. Er rechne mit einem „offensiven, interessanten Spiel“, übertriebene Härte erwartet er dagegen nicht: „Bei einem Spiel im November, bei dem es nur darum geht, Erkenntnisse zu sammeln, ist sicher nicht die Brisanz wie bei einem Turnier vorhanden.“
„Warum sollten wir Angst haben?“
„Die Holländer beherrschen ihr Spiel und ihr System. Sie sind unglaublich gut geschult. In Sachen Ausbildung ist Holland an Beständigkeit kaum zu überbieten. Ihre Spieler spielen bei Topklubs und wir freuen uns sehr“, sagte der Bundestrainer. Auf die Nachfrage eines niederländischen Journalisten, wovor er bei der „Elftal“ Angst habe, meinte er: „Angst haben wir keine. Warum sollten wir vor Holland Angst haben?“
Klose-Einsatz entscheidet sich am Montagabend
Was seine Aufstellung angeht, ließ sich Löw noch nicht in die Karten schauen. Sicher sei lediglich, dass es nach dem Experiment mit der Dreier-Abwehr gegen die Ukraine wieder einen Viererkette in der Defensive geben werde: „Wie es davor aussieht, entscheide ich nach dem Abschlusstraining.“ Dann wird sich auch herausstellen, ob Miroslav Klose von Anfang an auflaufen kann. Der Torjäger von Lazio Rom musste zuletzt wegen Knieproblemen pausieren, gestern trainierte er erstmals wieder mit der Mannschaft. Löw sagte: „Bei ihm will ich erst noch das Abschlusstraining abwarten und sehen, ob er die volle Belastbarkeit hat.“ Auch davon hängt ab, ob Deutschland mit einem Stürmer oder mit einer Doppelspitze in die Partie geht. Löw bestätigte indes, dass Mesut Özil in der Startformation stehen wird.

Neuer kehrt ausgeruht zurück
Während es auf vielen Positionen noch ein Hauen und Stechen gibt, hat Manuel Neuer seinen Platz sicher. Der Schlussmann des FC Bayern ist die klare Nummer eins im Tor, dies hatte Löw bereits vor einer Woche klargestellt. Nach seiner Pause gegen die Ukraine, kehrt Neuer nun zwischen die Pfosten zurück und er zeigte sich heiß auf die Begegnung.
„Eher so wie gegen Brasilien“
„Die Zuschauer werden sich freuen, das Spiel wird sich nicht anfühlen wir ein Testspiel. Sondern eher so wie gegen Brasilien, das fast so aussah wie bei einer Endrunde“, sagte Neuer. Vor wenigen Monaten hatten sich Deutschland und der Rekordmeister in Stuttgart nach einem spektakulären Spiel mit 3:2 getrennt. Auch er zog abschließend ein positives Fazit des Jahres 2011 in der Nationalmannschaft: „Wir hatten insgesamt ein gutes Jahr, auch ich persönlich. Die jungen Spieler sind sehr gut integriert und wir verstehen uns alle auf und auch außerhalb des Platzes.“
„Wir machen nicht alles vom Ergebnis abhängig“
„Das Ergebnis ist für uns nicht das Allerwichtigste. Wir wollen natürlich ein gutes Spiel machen und wir wollen immer gewinnen. Aber wir machen nicht alles abhängig von einem Ergebnis in einem Testspiel“, erläuterte Löw. Priorität habe vielmehr für ihn, dass die Spieler versuchten, dass bewährte System durchzusetzen. So, wie er es in den vergangenen Monaten oft gesehen habe: „Nach der WM haben wir in einem Jahr der Qualifikation alle Spiele gewonnen. Zehn Siege in zehn Spielen, das ist nicht selbstverständlich. Wir haben es geschafft, in eine junge Mannschaft noch jüngere Spieler wie Götze, Hummels, Schürrle oder Kroos nachzuziehen. Wir haben im taktischen Bereich nochmals Fortschritte gemacht und sind noch sicherer geworden. Wohlwissend, dass wir noch Luft nach oben haben.“
Viel Lob für die „Elftal“
Seit 15 Jahren wartet Deutschland mittlerweile auf einen Sieg gegen die „Oranjes“. Und Löw hat großen Respekt vor dem amtierenden Vize-Weltmeister. „Die Extraklasse der Holländer ist ihre Offensivstärke und ihre individuelle Klasse. Sie haben ihre Systematik fest verankert im Denken und Handeln“, lobte der 51-Jährige. Er rechne mit einem „offensiven, interessanten Spiel“, übertriebene Härte erwartet er dagegen nicht: „Bei einem Spiel im November, bei dem es nur darum geht, Erkenntnisse zu sammeln, ist sicher nicht die Brisanz wie bei einem Turnier vorhanden.“
„Warum sollten wir Angst haben?“
„Die Holländer beherrschen ihr Spiel und ihr System. Sie sind unglaublich gut geschult. In Sachen Ausbildung ist Holland an Beständigkeit kaum zu überbieten. Ihre Spieler spielen bei Topklubs und wir freuen uns sehr“, sagte der Bundestrainer. Auf die Nachfrage eines niederländischen Journalisten, wovor er bei der „Elftal“ Angst habe, meinte er: „Angst haben wir keine. Warum sollten wir vor Holland Angst haben?“
Klose-Einsatz entscheidet sich am Montagabend
Was seine Aufstellung angeht, ließ sich Löw noch nicht in die Karten schauen. Sicher sei lediglich, dass es nach dem Experiment mit der Dreier-Abwehr gegen die Ukraine wieder einen Viererkette in der Defensive geben werde: „Wie es davor aussieht, entscheide ich nach dem Abschlusstraining.“ Dann wird sich auch herausstellen, ob Miroslav Klose von Anfang an auflaufen kann. Der Torjäger von Lazio Rom musste zuletzt wegen Knieproblemen pausieren, gestern trainierte er erstmals wieder mit der Mannschaft. Löw sagte: „Bei ihm will ich erst noch das Abschlusstraining abwarten und sehen, ob er die volle Belastbarkeit hat.“ Auch davon hängt ab, ob Deutschland mit einem Stürmer oder mit einer Doppelspitze in die Partie geht. Löw bestätigte indes, dass Mesut Özil in der Startformation stehen wird.

Neuer kehrt ausgeruht zurück
Während es auf vielen Positionen noch ein Hauen und Stechen gibt, hat Manuel Neuer seinen Platz sicher. Der Schlussmann des FC Bayern ist die klare Nummer eins im Tor, dies hatte Löw bereits vor einer Woche klargestellt. Nach seiner Pause gegen die Ukraine, kehrt Neuer nun zwischen die Pfosten zurück und er zeigte sich heiß auf die Begegnung.
„Eher so wie gegen Brasilien“
„Die Zuschauer werden sich freuen, das Spiel wird sich nicht anfühlen wir ein Testspiel. Sondern eher so wie gegen Brasilien, das fast so aussah wie bei einer Endrunde“, sagte Neuer. Vor wenigen Monaten hatten sich Deutschland und der Rekordmeister in Stuttgart nach einem spektakulären Spiel mit 3:2 getrennt. Auch er zog abschließend ein positives Fazit des Jahres 2011 in der Nationalmannschaft: „Wir hatten insgesamt ein gutes Jahr, auch ich persönlich. Die jungen Spieler sind sehr gut integriert und wir verstehen uns alle auf und auch außerhalb des Platzes.“
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Die Umfrage läuft vom 14.11.2011 bis zum 18.11.2011
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