Marco Reus gegen die Nationalelf-Seuche: „Ich mache sowas nicht extra“

Nach vielen Absagen war der junge Gladbacher gegen die Türkei und Belgien endlich zu seinen ersten Länderspielen gekommen. Gegen die Niederlande könnte jetzt das nächste folgen.

Von Dennis Reinkens

Marco Reus, Deutschland
Bongarts
Hamburg. Marco Reus war bisher in der Nationalmannschaft der Pechvogel. Immer wieder verhinderten kleine Verletzungen oder Krankheiten einen Einsatz für die Elf von Joachim Löw, so bringt es der Shooting-Star von Borussia Mönchengladbach bislang nur auf zwei Länderspiele. Gegen die Niederlande könnte das dritte hinzukommen, Reus selbst gibt sich vor dem Gipfel in Hamburg aber bescheiden.

Reus freut sich, endlich bei „den Jungs“ zu sein

Von einer „Nationalelf-Seuche“ möchte Reus im Zusammenhang mit den vielen Absagen nichts wissen, er blickt lieber in die Zukunft. „Ich mache ja sowas nicht extra, ich möchte natürlich gerne kommen und mich präsentieren, ich freu mich auch die Jungs zu sehen. Es sollte gestern (gegen die Ukraine, Anm. d. Red.) nicht gewesen sein, ich bin aber froh, dass ich jetzt hier bin und der Mannschaft helfen kann“, sagte er am Samstag gegenüber DFB TV.

Ergebnis gegen Ukraine positiv, die Art und Weise noch nicht

Natürlich hat er das Spiel in Kiew im Fernsehen verfolgt und ordnet den Auftritt als Test ein. „Das Ergebnis war nach dem Spielverlauf ganz positiv, die Art und Weise mit dem neuen System, da kann man drüber streiten. Das war ein Vorbereitungsspiel und ich denke das kann man auch so ansehen“, erklärte der 22-Jährige zu Löws Versuch, mit einer Dreierkette zu verteidigen.

„Der Trainer wird entscheiden“

Er selbst stellt sich erst einmal hinten an und möchte den Bundestrainer durch harte Arbeit überzeugen. „Ich versuche immer, meine Leistung zu bringen, mich tagtäglich zu verbessern. Das gehört dann auch bei der Nationalmannschaft dazu, mich anzubieten und weiter an mir zu arbeiten und dann wird der Trainer entscheiden“, sagte Reus mit Blick auf seine Einsatzchancen. Die Position sei ihm dabei egal: „Ich spiele natürlich gerne zentral, wie jetzt in Gladbach, aber ich komme auch gerne über außen.“

Eure Meinung: Welche Rolle wird Marco Reus in Zukunft in der Nationalelf spielen?


 
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