thumbnail Hallo,

Obwohl die DFB-Elf Italien eine Halbzeit lang dominiert, wurde am Ende noch der Sieg aus der Hand gegeben. Die Enttäuschung im Kreis der Nationalspieler überwiegt.

Dortmund. Vor allem zu Beginn harmonierten Lukas Podolski und Mesut Özil blind. Beim Länderspiel zwischen Deutschland und Italien war zu sehen, dass der eine jetzt das Selbstvertrauen eines Spielers von Real Madrid ausstrahlt, während der andere seine WM-Form mit zum 1. FC Köln nehmen konnte.

„Wir waren ja auch Favorit“


„Prinz Poldi“ nickt im Goal.com-Interview zur Frage nach der Enttäuschung über den späten Ausgleich der „Azzurri“: „Ja, wir waren ja auch Favorit. Ich denke, wenn wir die Leistung gebracht hätten, die man von uns kennt, dann hätten wir das Spiel klar gewonnen. Ich gehe aber nicht frustriert nach hause. Das war kein Spiel zum Wegschauen. Einige Dinge haben gepasst, einige Dinge nicht, wie wir uns zum Beispiel aufgeteilt haben. Aber daran werden wir arbeiten.“

Löw lobt Özils genialen Momente


Auch Bundestrainer Joachim Löw bemängelte die Abstimmung im Mittelfeld. Ein Sonderlob sprach er jedoch Mesut Özil aus. „Ich glaube, dass er sein Spiel seit der WM insgesamt sehr verändert hat. Sein Spiel ohne Ball ist viel besser geworden. Das macht Mesut so stark. Wie er das Tor eingeleitet hat, wie er die zweite Chance von Klose eingeleitet hat, das waren schon geniale Momente.“



Özil blickt nach vorn


Nur das Ergebnis trübte den Mittwochabend von Mesut Özil, der sich nach Abpfiff den Fragen von Goal.com stellte. „Wir wussten natürlich: Beide Mannschaften wollen gewinnen. Wir haben ein spätes Gegentor kassiert, das ist in der Situation sehr ärgerlich“, so der Star von Real Madrid. „Natürlich, die Italiener haben seit Jahren eine große Mannschaft. Wir wollten sie heute schlagen, das ist uns leider nicht gelungen. Jetzt müssen wir nach vorne schauen.“

Umfrage des Tages

Ist Prandelli der richtige Mann für Italien?

Dazugehörig