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Stille Trauer am Quartier der deutschen Nationalmannschaft
Auch am Morgen nach der Schreckensmeldung über Robert Enkes Tod werden im Quartier der deutschen Nationalmannschaft die traurigen Ereignisse noch in Ruhe verarbeitet. Das für 10.30 Uhr angesetzte Training wurde offiziell abgesagt, Interviews gestrichen. Verbandschef Theo Zwanziger kündigte seine Reise nach Bonn an.
Vor Ort von der Nationalmannschaft berichtet François DUCHATEAU
Bonn. Nach der Tragödie um Robert Enke, der sich am gestrigen Dienstag selbst das Leben nahm, herrscht Regungslosigkeit im Kreis des DFB-Teams. Weder Trainer Joachim Löw, noch Spieler, haben sich vor Kameras zum jüngsten Vorfall geäußert. Zu tief sitzt der Schock. An einigen Fenstern sind die Vorhänge zugezogen.
Gestern war noch alles normal
Auch vor dem Kameha Grand Hotel im Bonn ruhen die Ereignisse. Nur wenige Kamerateams und Pressevertreter sind vorgerückt. Wo sonst unzählige Fans auf Autogramme lungern, haben sich lediglich eine Hand voll junger Schüler verirrt. Einer von ihnen heißt Manuel und war bereits gestern Nachmittag vor Ort. „Der Bundestrainer hat mir ein Autogramm gegeben. Dann kamen Lukas Podolski und Phillip Lahm. Alle lächelten noch. Niemand hätte so etwas erahnt. Die Stimmung war gut.“ „Life Is Grand“ steht auch in Großbuchstaben am Hoteleingang, davon kann jedoch überhaupt nicht die Rede sein. Tiefste Trauer herrscht. Ob Vornamensvetter Manuel Neuer und sein Schalke Teamkollege Heiko Westermann heute noch herauskommen für ein Autogramm? Selbst der „neugierige“ Junge glaubt nicht daran und „kann das verstehen.“
„Es muss ja weitergehen“
„Tja, es muss ja weitergehen“, zuckt ein Bauarbeiter auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit den Achseln, ehe er an seinem Kaffee nippt. Das Länderspiel gegen Chile am Samstag im Kölner Rhein-Energie-Stadion sollte stattfinden, meint er. „Enke hätte es sicher so gewollt.“ Die heute auf 12.30 Uhr angesetzte Pressekonferenz des DFB im Telekomgebäude wurde weder abgesagt bisher, noch verschoben – allerdings auch nicht bestätigt. Sie würde erste Fragen darauf beantworten wie es weitergeht.
Bonn. Nach der Tragödie um Robert Enke, der sich am gestrigen Dienstag selbst das Leben nahm, herrscht Regungslosigkeit im Kreis des DFB-Teams. Weder Trainer Joachim Löw, noch Spieler, haben sich vor Kameras zum jüngsten Vorfall geäußert. Zu tief sitzt der Schock. An einigen Fenstern sind die Vorhänge zugezogen.
Gestern war noch alles normal
Auch vor dem Kameha Grand Hotel im Bonn ruhen die Ereignisse. Nur wenige Kamerateams und Pressevertreter sind vorgerückt. Wo sonst unzählige Fans auf Autogramme lungern, haben sich lediglich eine Hand voll junger Schüler verirrt. Einer von ihnen heißt Manuel und war bereits gestern Nachmittag vor Ort. „Der Bundestrainer hat mir ein Autogramm gegeben. Dann kamen Lukas Podolski und Phillip Lahm. Alle lächelten noch. Niemand hätte so etwas erahnt. Die Stimmung war gut.“ „Life Is Grand“ steht auch in Großbuchstaben am Hoteleingang, davon kann jedoch überhaupt nicht die Rede sein. Tiefste Trauer herrscht. Ob Vornamensvetter Manuel Neuer und sein Schalke Teamkollege Heiko Westermann heute noch herauskommen für ein Autogramm? Selbst der „neugierige“ Junge glaubt nicht daran und „kann das verstehen.“
„Es muss ja weitergehen“
„Tja, es muss ja weitergehen“, zuckt ein Bauarbeiter auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit den Achseln, ehe er an seinem Kaffee nippt. Das Länderspiel gegen Chile am Samstag im Kölner Rhein-Energie-Stadion sollte stattfinden, meint er. „Enke hätte es sicher so gewollt.“ Die heute auf 12.30 Uhr angesetzte Pressekonferenz des DFB im Telekomgebäude wurde weder abgesagt bisher, noch verschoben – allerdings auch nicht bestätigt. Sie würde erste Fragen darauf beantworten wie es weitergeht.
Goal.com-Flutlicht
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