Hiddink sollte deutscher Bundestrainer werden

Guus Hiddink freut sich auf das Spiel mit der russischen Nationalmannschaft gegen Deutschland, wenngleich er mit der DFB-Elf einen starken Gegner erwartet. Zudem spricht er über die wirklichen Vorteile des Kunstrasens.

Russlands großer Trainer: Guus Hiddink (foto ANP)
(dw) Moskau. So ganz können sich die Gäste-Teams mit dem Kunstrasen in Russland nicht anfreunden. Guus Hiddink, Trainer der russischen Delegation, erklärte nun aber gegenüber der Bild am Sonntag: „Früher hat man versucht, es dem Gegner möglichst schwer zu machen, aber jetzt ist eine andere Zeit. Darum geht es nicht. Ich bevorzuge auch Natur-Rasen. Aber im Oktober kann es hier schon schneien. Deswegen spielen wir auf Kunstrasen. Aber die Deutschen trainieren ja in Mainz auch auf Kunstrasen. So groß ist der Heimvorteil gar nicht.“ Zumal er den Deutschen ohnehin spielerische Klasse attestiert und sich deshalb nicht auf den Rasen verlasse will: „Ich habe alle Spiele gesehen, aber nur auf DVD. Meine Scouts waren immer da. Es gibt keine Geheimnisse mehr. Auch wenn sie nicht gut gespielt haben, waren sie immer da, wenn es darauf ankam. Das ist eine sehr große Qualität der Deutschen. Schon immer gewesen.“

„2004 gab es Annäherungen“

Insgesamt kennt er Deutschland ganz gut, wie er zugibt: „Ich bin nahe an der Grenze geboren, in Varsseveld. Ich spreche ein bisschen den Dialekt von Bocholt, Kleve. Ich empfinde Deutschland schon seit Jahren als ein freundliches und sympathisches Land.“ Natürlich stellt sich da auch die Frage, warum er denn nie in der Bundesliga einen Verein übernommen hat: „Ich bin nie gefragt worden. Es gab mal eine Annäherung mit der Nationalmannschaft, 2004 oder so, ich weiß nicht mehr genau. Ich habe damals mit Wolfgang Niersbach gesprochen. Aber ich hatte da noch Vertrag in Eindhoven.“ Nun laufe sein Kontrakt noch bis 2010 und danach müsse man schauen, ob sich etwas ergibt...

Eure Meinung: Könntet Ihr Euch Hiddink in der Bundesliga vorstellen? Oder gar als Nationaltrainer?



 
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