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Frings denkt an Abschied aus der DFB-Elf
Der Frust sitzt tief bei Torsten Frings. Der Mittelfeldspieler kam in den letzten beiden Nationalmannschafts-Partien gegen Russland und Wales nicht zum Einsatz, nun denkt er sogar über einen Rücktritt aus der DFB-Elf nach.
(fb)
Bremen.
In Torsten Frings brodelt es, das ist ist in seinem Interview in der
heutigen Ausgabe der „Bild“ unschwer zu erkennen. Dabei scheint
es dem 31-Jährigen Mittelfeldspieler nicht um seine
Reservistenrolle an sich zu gehen, sondern um die Art und Weise, wie
Bundestrainer Joachim Löw mit ihm umgegangen ist. „Fakt
ist, dass ich zwei Mal auf der Bank sitzen musste. Allein darüber
kann man sich im Profi-Fußball nicht beschweren. Doch wie das
alles ablief – das enttäuscht und verärgert mich!“
„Ich wurde gedemütigt“
Frings erklärt was er meint: „Schauen Sie, ich bin letzte Woche zur Nationalelf gereist. Das ist immer etwas besonderes, da gibst du 110 Prozent, willst für dein Land gewinnen. Dann hat Jogi Löw mir Freitag gesagt, dass ich nicht spiele. So was ist schwer, tut weh – aber es kommt vor. Er hat mir erzählt, dass er trotzdem auf mich baut, dass ich wichtig bin mit meiner Erfahrung und so weiter. Aber wenn den Worten keine Taten folgen, dann tut es weh – und zwar doppelt. Wir haben vor dem Russland-Spiel gesprochen. Vor dem Wales-Spiel wieder. Aber was passiert danach? Leider nichts. Ich spiele nicht, darf mich gegen Wales noch nicht mal warmlaufen. Das war für mich die Krönung, eine Demütigung!“
„Erwarte Rückendeckung und Respekt“
Für Frings lief Thomas Hitzlsperger im zentralen Mittelfeld auf. Auch der Leverkusener Simon Rolfes steht derzeit in der Gunst des Bundestrainer sehr weit oben. „Ich habe nichts gegen Simon Rolfes oder Thomas Hitzlsperger. Im Gegenteil. Ich weiß aber auch: Sie sind nicht besser! In der Nationalelf sollte doch immer noch die Leistung aus der Bundesliga entscheidend sein. Und selbst, wenn wir drei gleich stark sein sollten, erwarte ich vom Trainer mehr Rückendeckung, Vertrauen und Respekt,“ grollt Frings, der auch sagt, er sehe derzeit unter Joachim Löw keine Perspektive für sich.
„Ich bin keine beleidigte Leberwurst“
Deshalb werde er sich in den kommenden Tagen intensive Gedanken über seine Zukunft machen: „Klar, ich denke an einen Rücktritt. Nicht, weil ich beleidigt bin, sondern weil mir die letzten Tage die Augen geöffnet haben. Doch so eine Entscheidung braucht Zeit. Das kann ein paar Tage oder Wochen dauern. Da bitte ich alle Beteiligten um Verständnis.“ Der Rücktritt schwirre derzeit immer wieder durch seinen Kopf. Allerdings will der Bremer klarstellen: „Nochmal: Ich bin keine beleidigte Leberwurst. Aber ich weiß, was ich kann, was ich für den DFB und auch für Jogi Löw geleistet habe – und damit weiß ich auch, dass ich so nicht mit mir umspringen lassen möchte.“
Eure Meinung: Könnt Ihr den Ärger von Torsten Frings verstehen? Sollte er aus der Nationalelf zurücktreten?
„Ich wurde gedemütigt“
Frings erklärt was er meint: „Schauen Sie, ich bin letzte Woche zur Nationalelf gereist. Das ist immer etwas besonderes, da gibst du 110 Prozent, willst für dein Land gewinnen. Dann hat Jogi Löw mir Freitag gesagt, dass ich nicht spiele. So was ist schwer, tut weh – aber es kommt vor. Er hat mir erzählt, dass er trotzdem auf mich baut, dass ich wichtig bin mit meiner Erfahrung und so weiter. Aber wenn den Worten keine Taten folgen, dann tut es weh – und zwar doppelt. Wir haben vor dem Russland-Spiel gesprochen. Vor dem Wales-Spiel wieder. Aber was passiert danach? Leider nichts. Ich spiele nicht, darf mich gegen Wales noch nicht mal warmlaufen. Das war für mich die Krönung, eine Demütigung!“
„Erwarte Rückendeckung und Respekt“
Für Frings lief Thomas Hitzlsperger im zentralen Mittelfeld auf. Auch der Leverkusener Simon Rolfes steht derzeit in der Gunst des Bundestrainer sehr weit oben. „Ich habe nichts gegen Simon Rolfes oder Thomas Hitzlsperger. Im Gegenteil. Ich weiß aber auch: Sie sind nicht besser! In der Nationalelf sollte doch immer noch die Leistung aus der Bundesliga entscheidend sein. Und selbst, wenn wir drei gleich stark sein sollten, erwarte ich vom Trainer mehr Rückendeckung, Vertrauen und Respekt,“ grollt Frings, der auch sagt, er sehe derzeit unter Joachim Löw keine Perspektive für sich.
„Ich bin keine beleidigte Leberwurst“
Deshalb werde er sich in den kommenden Tagen intensive Gedanken über seine Zukunft machen: „Klar, ich denke an einen Rücktritt. Nicht, weil ich beleidigt bin, sondern weil mir die letzten Tage die Augen geöffnet haben. Doch so eine Entscheidung braucht Zeit. Das kann ein paar Tage oder Wochen dauern. Da bitte ich alle Beteiligten um Verständnis.“ Der Rücktritt schwirre derzeit immer wieder durch seinen Kopf. Allerdings will der Bremer klarstellen: „Nochmal: Ich bin keine beleidigte Leberwurst. Aber ich weiß, was ich kann, was ich für den DFB und auch für Jogi Löw geleistet habe – und damit weiß ich auch, dass ich so nicht mit mir umspringen lassen möchte.“
Eure Meinung: Könnt Ihr den Ärger von Torsten Frings verstehen? Sollte er aus der Nationalelf zurücktreten?
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