thumbnail Hallo,

Pep Guardiola nach Pokalsieg: "Bis zum Tor von Götze war Münster besser"

Der Trainer des FC Bayern war mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden und wünscht sich einen weiteren Transfer aufgrund der Verletzung von Javi Martinez.

Münster. Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg zog der FC Bayern bei Preußen Münster in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Zu Beginn der Partie konnte der krasse Außenseiter noch einigermaßen mithalten, was auch Pep Guardiola imponierte – der erneut bekräftigte, auf dem Transfermarkt tätig werden zu wollen.

"Ich gratuliere meiner Mannschaft für ihre Seriosität. Bis zum Tor von Götze war Münster aber besser als wir", lobte der Spanier die tapfer kämpfende Mannschaft von Trainer Ralf Loose. Guardiola war besonders von dem zweiten Durchgang seines Teams sehr angetan. "Nach dem Tor waren wir besser und in der zweiten Halbzeit viel besser. Deshalb bin ich zufrieden. Aber man hat gesehen, dass wir noch Zeit brauchen."

Durch die Tore von Mario Götze (19.), Thomas Müller (29.), David Alaba (52.) und Claudio Pizarro (73.) sicherte sich der Rekordpokalsieger den Platz in der nächsten Runde. Den Ehrentreffer für Preußen Münster markierte Rogier Krohne in der 89. Spielminute. Der Niederländer verwandelte einen Handelfmeter, den Jerome Boateng verursachte.



Pep will Ersatz für Martinez

Für den Branchenprimus ist dieses Spiel natürlich schnell abgehakt und es gilt jetzt nur noch der kommende Bundesligastart mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend (20.30 Uhr im Goal-Liveticker). Doch für eben das gute Abschneiden in der Liga wünscht sich Guardiola noch eine Verstärkung, da Javi Martinez bekanntlich nach Kreuzbandriss mindestens ein halbes Jahr ausfallen wird.

"Wenn noch ein Transfer möglich ist, wäre es gut. Wenn es nicht möglich ist, werden wir mit den Spielern weiterarbeiten, die wir haben", sagte Guardiola nach dem Pokalerfolg bei dem Drittligisten. Besonders an Mehdi Benatia von AS Rom sollen die Bayern großes Interesse zeigen. Kaderplaner Michael Reschke soll bereits in der italienischen Hauptstadt gewesen sein, um Gespräche zu führen.

Dazugehörig