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Borussia Dortmund schiebt dem FC Bayern die Favoritenrolle im DFB-Pokal zu

Borussia Dortmund will trotz der Ausfälle beim FC Bayern München nicht in die Favoritenrolle gedrängt werden. Jürgen Klopp will den DFB-Pokal aber gewinnen.

Berlin. Bereits im dritten Jahr in Folge heißt es in einem Finale Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München. Nach dem Pokalfinale 2012 in Berlin und dem Champions-League-Finale im vergangenen Jahr treffen die beiden besten Teams Deutschlands am Samstag erneut in einem Endspiel aufeinander. Nach den Ausfällen beim FC Bayern sehen viele Fans den BVB als Favoriten auf den Pokalsieg.

Jürgen Klopp will das allerdings so nicht stehen lassen. "Wenn man Pokalsieger werden will, muss man die Bayern schlagen. Entweder schlägst du sie selbst auf dem Weg dorthin oder du schlägst sie im Finale", erklärte der Dortmunder Trainer auf der Pressekonferenz am Freitag. Für das große Ziel, erneut den Pokal in den Pott zu holen, sieht sich der Trainer aber gut gewappnet: "Leidenschaft, die Bereitschaft, sich alles abzuverlangen, ohne das wird es nicht gehen auf allerhöchstem Niveau, wo Kleinigkeiten entscheiden", seien wichtig. "Ich habe ein gutes Gefühl, die Mannschaft bis zum Anpfiff in die richtige Stimmung bringen zu können."

Ausfälle und angeschlagende Spieler

Allerdings haben beide Teams ausgerechnet im wichtigsten Spiel der Saison Ausfälle zu beklagen. Beim FC Bayern fehlen Mario Mandzukic und auch Bastian Schweinsteiger. Einen Vorteil will der Trainer darin aber nicht sehen. "Ich habe nie das Gefühl, dass das, was bei den Bayern passiert, die Aufgabe erleichtert. Das entscheidet das Spiel nicht. Die Spieler haben in dieser Saison schon einige Kilometer auf dem Tacho. Es ist ein Finale, und alle werden versuchen, alles auf den Platz zu bringen. Einen Vorteil kann ich nicht erkennen."

Aber auch der BVB geht nicht mit den vollen Kräften ins Spiel Mitch Langerak, einer der Pokalhelden von 2012, fällt definitiv aus. Und auch Robert Lewandowski und Marco Reus waren angeschlagen. "Wir waren sehr vorsichtig mit ihm, aber er wird auflaufen können. Mitch hat das Kreuzband überdehnt. Er kann nicht spielen. Als Pause stehen zwei Wochen im Raum", erklärte Klopp auf Nachfrage.

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