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Die Zweitliga-Lizenz von RB könnte aufgrund der ungewöhnlichen Strukturen in Gefahr sein. Rangnick ist zuversichtlich und glaubt an einen guten Ausgang.

Leipzig. Sportdirektor Ralf Rangnick glaubt nicht, dass der Ligaverband RB Leipzig bei einem Aufstieg in die 2. Liga die Lizenz verweigern würde. Er will zuerst die sportlichen Voraussetzungen in der 3. Liga schaffen und die Vereinsstruktur anpassen.

"Ich sehe das Thema unaufgeregt und bin mir sicher, dass es keine Probleme geben wird. Ich weiß, wie wir da aufgestellt sind", beteuerte Rangnick in einer Meldung der dpa: "Zunächst müssen wir die sportlichen Voraussetzungen schaffen."

Lizenz nur bei Strukturanpassung

In der 3. Liga belegt der von Red Bull gesponserte Verein derzeit den zweiten Tabellenplatz, der zum direkten Aufstieg berechtigen würde. Vonseiten der DFL wird jedoch mit einem Lizenz-Veto für die 2. Liga gerechnet, sollte Leipzig nicht seine Vereinsstruktur anpassen. "Dann steht der Lizenz nichts im Wege. Im Vorfeld kann es aber keine Zusicherung geben", erklärte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

Besonderes Augenmerk liegt auf der 50+1-Regel, die besagt, dass die Mitglieder bei deutschen Profi-Vereinen maßgeblich mitbestimmen dürfen. Aufgrund des außergewöhnlich hohen Mitgliederbeitrags von 800 Euro pro Jahr zählt RB derzeit nur acht Vereinsmitglieder, große Teile der Führungsetage sind Vertraute der Sponsoren.

2014 als Grundstein für mehr

Auf der Jahreshauptversammlung im Januar sollen die Grundsteine für den Lizenz-Erwerb gelegt worden sein. Bis zum 1. März müssen die notwendigen Unterlagen eingereicht werden. Der Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbands, Rainer Milkoreit, stellte zuletzt fest: "Es wäre doch Wahnsinn, wenn RB solche Investitionen tätigt und dann nicht die Bedingungen erfüllt."

EURE MEINUNG: Hat RB das Potenzial in der zweiten Bundesliga mitzuspielen?

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