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Trotz des überraschenden Sieges des 1.FCK gegen Bayer Leverkusen zeigt sich Stefan Kuntz ob der scheinbar unlösbaren Halbfinalaufgabe in München von seiner schlechten Seite.

Hamburg. Nach der Auslosung der Halbfinalpartien des DFB-Pokals träumt der geneigte Fußballfan schon von der Neuauflage des Finales von 2012 und des Champions-League-Finales 2013. Während es Bayern München in der Allianz Arena mit dem 1.FC Kaiserslautern zu tun bekommt, möchte der BVB den Endspieleinzug vor heimischen Publikum gegen den VfL Wolfsburg perfekt machen.

Dem Klubchef des 1.FCK, Stefan Kuntz, scheint die Auslosung allerdings so sauer aufgestoßen zu sein, dass er sich zu einem unüberlegten Kommentar hinreißen ließ und damit einen Sturm der Entrüstung verursachte.

Nachdem die mehrfache Paralympic-Siegerin im Schwimmen, Kirsten Bruhn, den Roten Teufeln den FC Bayern auswärts zuloste, sagte Kuntz abwertend: "Typisch. Frauen und Fußball. Ich hätte ja gedacht, mit Mehmet (Scholl) und Hansi (Flick, Anm. der Redaktion) kann gar nichts schiefgehen. Das letzte Mal hat uns schon Silvia Neid das Leverkusen-Los beschert."

Allgemeines Erstaunen über die Aussagen

Die von keinem im Studio und an den Fernsehbildschirmen erwartete Reaktion des Chefs der Pfälzer blieb nicht folgenlos und so twitterte beispielsweise Sport1-Moderatorin Laura Wontorra: "Stefan Kuntz: Frauen und Fußball das kann ja nur schief gehen. Soll ich das persönlich nehmen?" Sky-Kollegin Christina Rann reagierte mit einem "Kein Kommentar" auf den Fauxpas.

Entgegen aller negativen Reaktionen konnte Sky-Reporter Rolf Fuhrmann dem Gefühlsausbruch des ehemaligen Nationalspielers offenbar etwas abgewinnen und schrieb anerkennend: "Hallohallo Kuntz ist klasse. So sieht Begeisterung aus."

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