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Der Rekordmeister gastiert in der Hansestadt und die FCB-Verantwortlichen wollen mit allen Mitteln verhindern, dass man den angeschlagenen Gegner unterschätzt.

München. Die Super-Bayern gegen den Chaos-HSV - dennoch warnen Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola und Präsident Uli Hoeneß die Stars des Rekordmeisters eindringlich vor dem am Boden liegenden Hamburger SV. "Das wird viel schwerer als viele glauben. Die Hamburger wollen sich gegen uns rehabilitieren. Für die geht es um alles", sagte Hoeneß vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwoch (20.30 Uhr) in Bild.

HSV "sehr gefährlich"

Auch Guardiola erwartet keinesfalls einen Spaziergang ins Halbfinale, das die Bayern in den letzten sechs Jahren immerhin fünfmal erreicht haben. "Es wäre der größte Fehler, wenn wir auf die Bundesliga-Tabelle schauen. Wir können keinen Titel gewinnen, aber einen verlieren", betonte der Spanier vor dem Trip in den hohen Norden. Die Situation mache den HSV "sehr gefährlich. Sie haben zwar nicht so viel Selbstvertrauen, aber sie haben gute Qualität. Wir fangen bei 0:0 an - was passiert ist, spielt keine Rolle."

Zudem forderte der Bayern-Coach seine erfolgsverwöhnten Profis auf, nicht schon an das Freiburg-Spiel am Samstag oder gar das Champions-League-Achtelfinale beim FC Arsenal am 19. Februar zu denken. "Für uns ist das das wichtigste Spiel. Wir haben eine große Gelegenheit, den nächsten Schritt Richtung Berlin zu machen", sagte Guardiola.

Schweinsteiger hofft

Möglicherweise steht Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger erstmals nach monatelanger Verletzungspause wieder im Kader der Bayern. Er wolle zwar erst das Abschlusstraining abwarten, meinte Guardiola, "aber ich will, dass er so bald wie möglich zurückkehrt. Wir brauchen ihn". Man dürfe aber nicht vergessen: "Basti braucht Zeit, um eine gute Kondition zu erreichen." Fehlen wird definitiv Franck Ribery nach seiner Gesäß-OP.

Offen ist hingegen, ob Toni Kroos in der Startelf stehen wird. Der 24-Jährige musste zuletzt zweimal auf der Bank sitzen - Spekulationen zufolge eine Strafmaßnahme, da der Nationalspieler zuletzt um seine Zukunft gepokert hatte. Guardiola aber widersprach: "Es war eine taktische Entscheidung. Ich analysiere die Verfassung meiner Spieler und dann die Schwachpunkte des Gegners." Danach entscheide er sich für eine Taktik. "Das einzige Ziel ist, mit der Mannschaft zu gewinnen."

Beim HSV ist der Einsatz von Nationalspieler Marcell Jansen gefährdet (Tritt gegen die Wade gegen Hertha). Auch Pierre-Michel Lasogga (Oberschenkelprobleme) wird wohl nicht von Beginn an spielen. "Er ist noch nicht so weit", sagte HSV-Coach Bert van Marwijk, der dafür wieder auf Jonathan Tah zurückgreifen kann.

Die jüngste Heimbilanz gegen die Münchner könnte dem HSV durchaus Mut machen. Von den letzten fünf Spielen im Norden konnten die Bayern nur eines gewinnen bei zwei Niederlagen und zwei Remis.

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