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Die Cottbuser hatten in den letzten neun Liga-Spielen nur einmal gewonnen und waren durch die 0:1-Heimniederlage gegen Bochum auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Cottbus. Zweitligist Energie Cottbus hat auf die Talfahrt der vergangenen Wochen reagiert und sich von Trainer Rudi Bommer getrennt. Das gaben die Lausitzer am Dienstag bekannt. Interimsweise soll Co-Trainer Uwe Speidel die Mannschaft betreuen.

"Wir haben die Situation sehr sachlich analysiert und sind gemeinsam zu der Erkenntnis gekommen, mit einer Veränderung den Druck vom Team nehmen zu können", sagte Präsident Ulrich Lepsch in einer Pressemitteilung: "Es ehrt den Trainer, dass es ihm stets um die Sache und nie um sich selbst ging. Die Entscheidung ist beiden Seiten sehr schwer gefallen."

Fünfte Trainerentlassung in Liga zwei

Bommer betonte: "Ich hatte eine bemerkenswerte Zeit in Cottbus und bedanke mich bei den Spielern, vor allem aber beim Funktionsteam, den Mitarbeitern und Gremien für die überaus angenehme Atmosphäre innerhalb des Klubs. Vor allem die hervorragende Zusammenarbeit und enge Abstimmung mit Ulrich Lepsch war stets konstruktiv, zielführend und taktvoll."

Der 56-Jährige hatte das Traineramt als Nachfolger von Claus-Dieter "Pele" Wollitz zum Jahreswechsel 2011/2012 angetreten. Im Juni 2013 trennten sich der Verein und Sportdirektor Christian Beeck, seitdem musste Bommer die Arbeit von Beeck mitübernehmen.

Die Trennung von Bommer ist bereits die fünfte Trainer-Entlassung in der laufenden Zweitliga-Saison. Zuvor hatte sich 1860 München von Alexander Schmidt, der 1. FC Kaiserslautern von Franco Foda und Dynamo Dresden von Peter Pacult getrennt. Zudem entließ der FC Ingolstadt Trainer Marco Kurz.

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