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Ralf Rangnick erkennt in Oberhaus eine deutliche Kluft hinter Platz drei. Sein ehemaliger Mitstreiter Gisdol liegt in seiner Gunst noch immer ganz weit vorn.

Leipzig. Ralf Rangnick, derzeitiger Sportdirektor bei RB Leipzig, verfolgt immer noch die Bundesliga. Angesichts des starken Trios an der Spitze macht er sich aber Sorgen um den Wettbewerb. Außerdem lobt er seine ehemaligen Trainerkollegen Pep Guardiola und Markus Gisdol.

Als Trainer von Schalke 04 kämpfte Rangnick mit psychologischen Problemen. Mittlerweile ist der 55-Jährige aber wieder ganz nah dran. "Natürlich schaue ich Bundesliga. Das ist aber auch ein Teil meiner Hausaufgaben, denn wir sind langfristig auf die Zweite und irgendwann auch die Erste Liga ausgerichtet", verriet er in einem Interview mit Sport1.

Im Oberhaus erkennt Rangnick einen deutliche Kluft hinter Platz drei: "Wenn man sich aktuell die Tabelle anschaut, ist es eine klare Zweiklassen-Gesellschaft. Mit den Bayern, dem BVB und Leverkusen scheinen sich vorne drei Klubs abzusetzen und dahinter kommen die restlichen Vereine."

Warme Worte für Gisdol und Pep

Einer dieser Vereine ist 1899 Hoffenheim, das momentan auf dem neunten Tabellenplatz rangiert. Rangnick schätzt die Entwicklung bei seinem ehemaligen Arbeitgeber positiv ein. "Ohne Markus Gisdol wäre Hoffenheim nicht nur abgestiegen, sondern hätte sich auch schwer getan auf Jahre hinweg wieder zurückzukommen", lobt er seinen Nachfolger. "Markus hat eine klare Spielphilosophie und setzt die konsequent um."

Ein weiterer Trainer mit konsequenter Spielphilosophie ist Pep Guardiola: "Man muss den Hut vor ihm ziehen, mit welcher Konsequenz er seine Ideen verfolgt", so Rangnick: "Dass er eine Bereicherung für die Liga ist, ist unstrittig."

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