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Guardiola ist von der zweiten Hälfte der Bayern und von Hannovers Performance überrascht, während Slomka das frühe Gegentor als entscheidend ansieht. Goal hat die Stimmen für Euch.

München. Der FC Bayern München zeigt sich über 75 von 90 Minuten sehr souverän und gewinnt schlussendlich verdient mit 4:1 (2:1) gegen Hannover 96. Damit ziehen die Münchner nicht nur ins Achtelfinale des DFB-Pokal ein, sondern bauen auch ihre "Wiesn-Serie" weiter aus.

Guardiola: "Schwieriges Spiel gewonnen"

Bayern-Trainer Pep Guardiola hat nach der suboptimalen Viertelstunde vor der Halbzeit nicht mit einer derart guten zweiten Hälfte gerechnet: "Ich bin überrascht, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben. Wir haben mit unserer Mentalität weiter nach vorne gespielt. Wir haben ein schwieriges Spiel gegen eine große Mannschaft gewonnen." Dabei spricht Guardiola auch Hannover ein Lob aus. "Ich bin überrascht von der Performance von Hannover", so der Coach weiter.

Das Rotieren von fünf Spielern, unter anderem Franck Ribery und Arjen Robben heraus sowie Xherdan Shaqiri und Claudio Pizarro hinein, erklärte Guardiola nach dem Spiel noch einmal: "Wir können Titel nicht nur mit elf Spielern gewinnen; das ist unmöglich. Wir haben viele gute Spieler, die alle spielen können."

Pizarro mahnt - Schwache Phase kann "tödlich sein"

Pizarro, der Torschütze zum 2:0 und Ballgewinner zum 1:0, entwickelte sich nach dem Spiel ein wenig zum Mahner: "Wenn wir unsere Chancen nutzen, wird es schwierig, uns aufzuhalten. Nach dem 2:0 haben wir nicht so gut gespielt. Gegen Hannover können wir uns das vielleicht leisten, aber gegen einen großen Gegner können Nachlässigkeiten wie nach dem 2:0 tödlich sein."

Der Mann des Spiels, Thomas Müller, denkt schon wesentlich weiter als nur ins Achtelfinale des DFB-Pokals: "Der DFB-Pokal ist ein spezieller Wettbewerb. Es ist der schnellste Weg zu einem Titel. Wir haben gute Erinnerungen an Berlin, daher wollen wir dort gerne wieder hin. Da haben wir heute einen weiteren Schritt hingemacht."

Präsident Kind: "'Wenn und aber' zählen nicht"

Hannovers Präsident Martin Kind war mit der Leistung der Niedersachsen recht zufrieden, möchte die Niederlage aber trotzdem schnell aus den Köpfen streichen: "Wir hatten unsere Chancen, auch zum Ausgleich. Aber 'wenn und aber' zählen nicht, das Ergebnis ist eindeutig. Unsere Mannschaft ist super. Wir hatten aber heute einen Gegner, der sehr stark ist. Das sollten wir einfach akzeptieren und abhaken. Die bessere Mannschaft hat gewonnen."

Der Trainer Mirko Slomka sieht das Problem im frühen Gegentor: "Wir sind zu früh in Rückstand geraten, nach 30 Minuten ist ein 0:2 grundsätzlich ein Problem. Wir sind dann nochmal zurückgekommen und hatten in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit immer das Gefühl, noch ein bisschen mehr Ärger verbreiten zu können. Es hat nicht gereicht, es war wieder eine ordentliche Leistung von uns auswärts, am Ende aber ohne Ertrag. So sind wir aus dem DFB-Pokal ausgeschieden."

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