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Darmstadt stand eben sehr tief und kompakt, analysierte der Kapitän. Sein Trainer Jens Keller war erleichtert, Lilien-Coach Dirk Schuster stolz auf die Leistung seiner Elf.

Darmstadt. Der Terminus "schmutziger Sieg" trifft es wohl im Kern, was für den FC Schalke 04 nach 90 umkämpften Minuten gegen den SV Darmstadt 98 zu Buche stand. Mit 3:1 siegte Königsblau am Böllenfalltor letztlich verdient und erreichte damit das Achtelfinale des DFB-Pokals.

"Es war nicht einfach, weil Darmstadt sehr tief und kompakt stand", analysierte S04-Kapitän Benedikt Höwedes gegenüber der ARD. Trotzdem habe Königsblau das Spiel über die komplette Dauer im Griff gehabt, fand sein Kollege Jermaine Jones.

Ganz zufrieden war der US-Nationalspieler dennoch nicht. "Sie hatten eigentlich nur gute Chancen durch Standards und kamen so auch zum Tor. Da hätten wir uns cleverer anstellen müssen. Letztlich war es aber einfach ein Pflichtsieg, wir haben die Sache erledigt."

Keller: Wenig zugelassen und verdient gewonnen

Pflichtsieg hin oder her - Trainer Jens Keller war zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, wenngleich ihn die Schwäche bei ruhenden Bällen nicht kalt ließ: "Wir sind am Anfang richtig gut ins Spiel gekommen und waren aggressiv. Dann haben wir Darmstadt aber durch eine Standardsitaution noch einmal ins Spiel zurück gebracht." Ansonsten habe man aber wenig zugelassen und verdient gewonnen, so Keller weiter.

Sein Gegenüber, Dirk Schuster, war ebenfalls zufrieden. Auf Seiten des Drittligisten schätzte man die Partie realistisch ein. "Ich denke, wir haben uns gut verkauft. Aber Schalke hat mit viel Druck nach vorne gespielt. Es war klar, dass wir da nur minimale Chancen haben."

Darmstadts Sulu trauert seiner Kopfballchance nach

Darmstadts Spieler trauerten der verpassten Sensation da schon etwas mehr hinterher. Kapitän Aytac Sulu konstatierte: "In den ersten 20 Minuten haben wir Probleme gehabt. Danach machten wir jedoch ein gutes Spiel gemacht. Leider stellen wir uns beim 1:2 dann blöd an, das wird von einem Bundesligisten bestraft."

Zudem wurmte Sulu die vergebene Großchance per Kopf kurz vor dem Ende: "Den muss ich machen." Auch nicht ganz glücklich war Lilien-Torwart Jan Zimmermann, der die Elfmeterentscheidung anzweifelte. "Es war eine knappe Situation. Aber ich bin klar mit der Hand am Ball, das muss der Linienrichter sehen. Meiner Meinung nach war das kein Elfmeter."

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