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Marc-Andre ter Stegen muss die Pokal-Niederlage erst einmal verdauen

Gladbachs Keeper Marc-Andre ter Stegen beklagt nach Pokal-Aus fehlende Durchschlagskraft: "Wir sind sauer auf uns selbst"

Marc-Andre ter Stegen muss die Pokal-Niederlage erst einmal verdauen

Bongarts

Gladbachs Schlussmann traf keine Schuld am peinlichen Elfer-Aus bei Drittligist Darmstadt 98. Er hielt sogar einen Elfmeter, konnte die Pleite aber trotzdem nicht verhindern.

Mönchengladbach/Darmstadt. "Wenn man bei einem Drittligisten verliert, hat man irgendetwas falsch gemacht. Das müssen wir erst mal verarbeiten", brachte Marc-Andre ter Stegen gegenüber RP Online seinen Unmut über die schwache Vorstellung von Borussia Mönchengladbach in Darmstadt zum Ausdruck.

In den tristen 120 Spielminuten musste der Nationaltorwart kaum einmal brenzlige Situationen vor seinem Kasten überstehen. Wenn doch, war auf ihn Verlass. Auch im Elfmeterschießen konnte er den Strafstoß von Darmstadts Dominik Stroh-Engel parieren, musste aber dann zusehen, wie das Übel seinen Lauf nahm. Luuk De Jong war bereits gescheitert, letztlich setzte Branimir Hrgota mit seinem Panenka-Heber den entscheidenden Fehlschuss an die Latte. "Es ist bitter, wir sind sauer auf uns selbst", klagte ter Stegen.

Zu harmlos: "Wir hatten kaum zwingende Abschlüsse"


Eine Erklärung für den erfolglosen Auftritt fand der 21-Jährige vor allem in der mangelnden offensiven Durchschlagskraft seiner Vordermänner: "Wir haben zwar ordentlich Fußball gespielt, aber wir hatten kaum zwingende Abschlüsse."

Kurz vor dem Bundesliga-Start war die Pokalpleite natürlich ein erheblicher Dämpfer für die Borussia. Ein kleiner Lichtblick bleibt derweil, dass Marc-Andre ter Stegen mit der leicht verstauchten Hand aus dem Training keine Probleme hatte: "Ich habe während des Spiels nichts mehr gemerkt."

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