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Nach dem äußerst mühevollen Erfolg gegen den Regionalligisten zeigte sich Freiburgs Trainer besorgt. Die Spieler erbaten sich nach den vielen Transfers Zeit.

Neustrelitz. Erst in der Verlängerung konnte sich der Europa-League-Teilnehmer SC Freiburg mit 2:0 bei Regionalligist TSG Neustrelitz durchsetzen und somit die zweite Runde des DFB-Pokals erreichen. Das 'Wie' löste bei Trainer Christian Streich Besorgnis aus.

"Bereitet mir Sorgen"

"Neustrelitz war heute besser", musste der 48-Jährige eingestehen – etwas, das gegen eine (eigentlich) drei Klassen schlechtere Mannschaft alles andere als einfach ist. Freiburgs Glück: "Sie haben halt nur kein Tor geschossen. Das muss man aber, wenn man gewinnen will."

Der Pokal-Halbfinalist der Vorsaison steht also in der zweiten Runde, wirklich zufrieden stimmte das den Trainer aber nicht. Im Gegenteil, mit Blick auf das Auftreten seiner Mannschaft sagte er: "Das bereitet mir Sorgen." Eine Woche vor dem Liga-Auftakt läuft es beim Sportclub also noch nicht rund.

"Noch nicht alles reif"

Kein Weltuntergang, meinte jedoch Neuzugang Mike Hanke und verwies auf die intensive Vorbereitung: "Wir waren heute noch nicht bei einhundert Prozent." Mit Blick auf den FC Bayern stellte er zudem fest, dass "da auch vieles noch nicht klappt." Kapitän Julian Schuster war ebenfalls nicht übermäßig besorgt. "Es ist noch nicht alles reif. Doch das ist bei vier Neuzugängen in der Startelf kein Wunder", sagte er.

Wollen die Freiburger beim Liga-Auftakt am kommenden Samstag etwas aus Leverkusen mitnehmen, müssen sie gewiss anders auftreten. Bayer, im Pokal ebenfalls schon im Einsatz, setzte sich nämlich mit 6:1 durch, gegen den SV Lippstadt, ebenfalls Regionalligist.

EURE MEINUNG: Wird Freiburg die starke letzte Saison bestätigen?

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