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Wegen solcher Aktionen aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen: Die Dresdener "Fans"

DFB-Pokal: Dynamo Dresden scheitert mit Antrag auf Einstweilige Verfügung

Wegen solcher Aktionen aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen: Die Dresdener "Fans"

Bongarts

Das Oberlandesgericht in Frankfurt wies den Antrag auf Einstweilige Verfügung ab. Damit ist Dynamo Dresden vom DFB-Pokal 2013/14 definitiv ausgeschlossen.

Dreseden. Dynamo Dresden hat im Kampf um die Teilnahme am DFB-Pokal 2013/14 eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Der Zweitligist scheiterte mit seinem Antrag auf Einstweilige Verfügung vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt am Main und hat damit keine Chance mehr, am Samstag bei der Auslosung der ersten Hauptrunde eine Kugel im Topf zu haben.

"Unbegründeter" Antrag

Das OLG wies den Antrag der Dresdener als unbegründet zurück. Es liege bereits ein endgültiger Schiedsspruch vor, der die Wirkung eines rechtskräftigen gerichtlichen Urteils habe. Der Verein muss die Kosten von 130.000 Euro für das Verfahren tragen.

Der achtmalige DDR-Meister war vor ein Zivilgericht gezogen, nachdem er wegen erneuter Krawalle seiner Fans von allen Instanzen der Sportgerichtsbarkeit vom Pokalwettbewerb in der kommenden Saison ausgeschlossen worden war.

Koch befürwortet Entscheidung

Rainer Koch, DFB-Vizepräsident für Rechts- und Satzungsfragen, begrüßte die Entscheidung: "Das OLG verweist auf die abschließende Zuständigkeit unserer unabhängigen Sportgerichtsbarkeit sowie des Ständigen neutralen Schiedsgerichts und lehnt eine eigene Entscheidungsmöglichkeit zurecht ab", sagte der DFB-Vertreter.

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