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Freiburgs Trainer Christian Streich schiebt vor dem Halbfinale im DFB-Pokal die Favoritenrolle den Gastgebern in Stuttgart zu. Ein Heimsieg für die Schwaben wäre die Normalität.

Freiburg. Der SC Freiburg sieht sich trotz aller Erfolge in der Bundesliga als Außenseiter im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart am Mittwoch.

„Wenn der VfB Stuttgart ein Heimspiel gegen den SC Freiburg hat, dann ist die Normalität ein Sieg für Stuttgart“, sagte Trainer Christian Streich am Montag. Mit Kampfansagen hielt sich 47-jährige entsprechend zurück. „Was passiert, wenn wir sagen: Wir müssen das Spiel gewinnen? Glauben sie, wir gewinnen es dann?“, fragte er. „Wir müssen sauber arbeiten und extrem akribisch sein. Das ist die große Aufgabe, das jeden Tag umzusetzen.“ Weil sein Team das momentan schaffe, „spielen sie so, wie sie spielen“, sagte Streich. „Nicht, weil wir sagen: Wir müssen gewinnen.“

Flum fällt aus – Krmas und Rosenthal wohl wieder dabei

Streich, der als Trainer der Freiburger A-Junioren dreimal den Pokal gewonnen hat, muss auf Johannes Flum (Zerrung) verzichten. Dafür seien Pavel Krmas und Jan Rosenthal, die am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, gegen den VfB wieder ein Thema.

Für Streich selbst ist die Partie, die im Breisgau in einem großen Freiburger Kino übertragen wird, „nicht gewöhnlich“. Seine Mannschaft spiele „offensichtlich so, dass sie ein breiteres Interesse weckt als sonst in Freiburg", sagte er: "Das ist schon toll.“

Ein Sieg könnte die Qualifikation für die Europa League bedeuten

Freiburg belegt in der Bundesliga den fünften Platz, Stuttgart ist Zwölfter. Bei einem Einzug in das Pokalfinale am 1. Juni in Berlin winkt, falls Meister Bayern München sein Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg am Dienstag gewinnt, die vorzeitige Qualifikation für die Europa League.

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