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Javi Martinez vor Dortmund-Spiel: Bereit für „Revanche“

Javier Martinez erwartet im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Dortmund ein intensives Duell. Obwohl er im letztjährigen Pokalfinale noch nicht dabei war, sinnt er auf Wiedergutmachung.

München. Javi Martinez vom FC Bayern München ist bereit für das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund. Der Spanier erwartet ein ähnlich gutes Duell wie im letzten Aufeinandertreffen in der Bundesliga und erinnert an die letzte Saison.

Die 2:5-Niederlage des FC Bayern im DFB-Pokalfinale 2012 gegen Borussia Dortmund verfolgte Javi Martinez noch am Fernseher. Wenn die beiden Teams im diesjährigen Viertelfinale erneut aufeinandertreffen, steht der Spanier diesmal selbst mit auf dem Platz. Obwohl er an der bitteren Schlappe im letzten Jahr nicht beteiligt war, ist auch ihm die Bedeutung der Partie bewusst: „Das Wiedersehen jetzt hat schon ein bisschen den Charakter einer Revanche. Das erhöht unsere Motivation zusätzlich“, warnt er auf der Vereinshomepage.

Respekt vor Dortmunds Offensiv-Spielern

Bereits im Dezember traf Martinez in der Bundesliga auf Dortmund, damals trennte man sich mit einem 1:1-Unentschieden. An das Spiel erinnert er sich noch gut: „Das war ein gutes Duell mit hoher Intensität. Dasselbe erwarte ich auch im Pokal-Viertelfinale.“ Ganz miteinander vergleichbar seien die beiden Begegnungen allerdings nicht: „Der Druck ist jetzt größer, weil es ein K.o.-Spiel ist, aber wir sind bereit.“

Bei der Borussia müsse man nicht nur auf einen speziellen Spieler, sondern auf alle achten, Martinez. „Dortmund hat eine starke Mannschaft mit Topspielern wie Lewandowski, Reus und Götze, die richtig gefährlich sind.“

„Der deutsche Fußball passt zu mir“

In der Mannschaft der Münchner ist der 24-Jährige mittlerweile komplett angekommen. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge lobte ihn zuletzt ausdrücklich: „Jetzt sieht man: Wenn er fit ist, ist er für uns ein wertvoller Spieler.“ Martinez selbst gibt zu, dass ihm die Eingewöhnung zu Beginn nicht einfach gefallen sei. „Das braucht seine Zeit. Aber ich denke, der deutsche Fußball passt zu mir. Es wird körperbetont gespielt, sehr direkt. Das gefällt mir.“

Wenn es nach dem Spanier geht, soll seine Entwicklung auch weiterhin so positiv verlaufen: „Ich denke, dass ich in der zweiten Hälfte der Saison noch besser werden kann.“ Insbesondere seine Trefferquote will er noch verbessern, bislang gelangen ihm zwei Tore für den FC Bayern. „Ich bin kein Spieler, der viele Tore erzielt. Aber ich hoffe, dass es noch mehr werden.“

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