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Effenbergs Vorschlag, den aktuellen Modus des DFB-Pokals durch eine Setzliste wie beim Tennis zu ersetzen, spaltet die Meinungen in der Bundesliga. Einen Fürsprecher gibt es aber.

Frankfurt/Main. Stefan Effenbergs Vorschlag für eine Revolutionierung des DFB-Pokal-Modus' hat unterschiedliche Reaktionen in der Bundesliga hervorgerufen. Während die meisten gegen eine Reform sind, ist nur Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser dafür.

Breitner und Heynckes dagegen

Weltmeister Paul Breitner gehört zu den Reformgegnern. „Ich halte gar nichts davon. Wenn das kommt, können wir den Pokal gleich abschaffen“, so Breitner gegenüber der Bild. Auch Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes spricht sich gegen eine Setzliste aus: „Ich würde es so lassen, wie es im Moment ist. Der Pokal birgt Überraschungen und ist unberechenbar. Das macht den Pokal-Charakter aus, dass man vorher nichts vorhersagen kann.“

Holzhäuser ist für eine Reform

Zuvor hat bereits DFB-Präsident Niersbach den Vorschlag abgeschmettert: „Nein! Ich sage voller Überzeugung: An diesem Pokal wird nicht rumgebastelt. Solche Pläne gibt es wie Sonne und Regen. Der Modus ist optimal, so wie er jetzt ist. Unberechenbarkeit ist genau das, was wir wollen.“

Den einzige Fürsprecher findet Effenberg in Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser, der sich eine Reform vorstellen könnte: „Mein Plan: 32 Teams sind gesetzt, 32 nicht. Entscheidend für die Liste sind die Abschlusstabellen der 1. und 2. Liga der Vorsaison.“

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