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Heynckes und Schweinsteiger üben Kritik an Ribery

Franck Ribery sah im Pokalspiel gegen Augsburg die Rote Karte, nun muss er sich die Kritik seines Mitspielers und seines Trainers anhören.

Augsburg. Bayern München siegte klar (2:0), aber in Unterzahl gegen den FC Augsburg. Im DFB-Pokal werden sie wohl aber auf ihren großen Star Franck Ribery verzichten müssen, der nach einer Tätlichkeit Rot sah. Auch sein Coach Jupp Heynckes bestritt diese Entscheidung nicht und kritisierte den Franzosen nach dem Spiel.

„Ein rechter Haken ist zwar was Anderes“

„Ein rechter Haken ist zwar was Anderes“, sah Jupp Heynckes gegenüber der TZ die Szene, in der der Augsburger Koo Ribery provozierte und der Franzose ihn „abwatschte“, zwar nicht ganz so dramatisch, stellte die Entscheidung von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aber keineswegs in Frage: „Das ist eine Rote Karte, da muss man nicht diskutieren! Ein Spieler des FC Bayern darf sich nicht provozieren lassen, sondern muss cool bleiben.“



„Das darf dem Franck nicht passieren“

Bastian Schwein­steiger brachte es in der ARD nach dem Spiel ganz klar auf den Punkt: „Das darf dem Franck nicht passieren, auch wenn solche Situationen auch oft vom provozierenden Spieler ausgehen. Das ist nicht immer leicht für ihn. Aber nochmal: Das darf nicht passieren. Aber im Endeffekt muss man zum Glück sagen, dass wir zu zehnt eigentlich besser standen…“ Dass der Bayer mit dieser Einschätzung nicht alleine ist, zeigte die Reaktion von Augsburgs Daniel Baier: „Klar, es muss nicht sein, dass Koo Ribéry angeht. Aber Ribéry darf sich auch nicht provozieren lassen.“

Neuer: „Etwas viele Karten auf unserer Seite“

Das Drehbuch dieses Pokalspiels beinhaltete auch ein Tor, das nicht gezählt wurde. Der Schiedsrichter erkannte einen Hammerschuss von Anatoli Timoschtschuk nicht an. Sein Ball prallte von der Latte knapp, aber vollständig hinter die Linie, dann aber wieder ins Feld zurück. Jupp Heynckes bemerkte dazu schmunzelnd: „Ich habe ja immer gesagt, der vierte Mann soll nicht auf die Bank achten, sondern einen Monitor haben – und dann sieht er das ganz schnell. Aber das werde ich wohl nicht mehr erleben….“

Manuel Neuer zeigte sich dann auch sehr zufrieden nach der Leistung seiner Mannschaftskollegen: „Augsburg hat das gut gemacht, und dann mussten wir ja auch zu zehnt weitermachen… Aber es ging ja gut. Bei so einem Pokalfight ist eben immer ein bisschen Hektik dabei.“ Kritisiert aber auch leicht die Leistung des Unparteiischen: „Es kommt immer auch darauf an, wie das Spiel geleitet wird. Ich denke, es waren etwas viele Karten auf unserer Seite, aber am Ende ist es egal: Wir sind weiter!“

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