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Es war ein harter Kampf, doch Mainz siegte am Ende mit 2:1. Der FC Schalke 04 ist weiterhin auf der Suche nach den Toren und den Siegen.

Gelsenkirchen. Die Niederlagenserie des FC Schalke 04 geht weiter. Auch gegen den FSV Mainz 05 blieben sie ohne Sieg und mussten nach einem 1:2 im DFB-Pokal ihre Koffer packen. Ganz klar war Jens Keller danach nicht gerade glücklich und auch seine Spieler wissen um ihre Fehler.

„Kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“

Es hat wieder nicht gereicht. Die Negativserie der Schalker hält an, da kann auch Interims-Trainer Jens Keller nach der Partie nicht fröhlich sein. Dementsprechend fällt auch seine Bilanz aus: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ihr war zwar in der ersten Halbzeit die Verunsicherung anzumerken, aber sie ist dann in der zweiten Halbzeit an ihre Grenzen gegangen und hat viele Torchancen herausgespielt. Deshalb ist es wahnsinnig enttäuschend, dass wir nicht weitergekommen sind.“

Auf Mainzer Seite war vor allem der Platzverweis von Tuchel Gesprächsthema. Der Coach erklärte bei Sky sein Aufspringen von der Bank folgendermaßen: „Ich war wahnsinnig erschrocken und hatte den Eindruck, dass sich Caligiuri schwer verletzt hatte. Von meiner Sichtweise sah es auch schlimm aus.“ Da er dabei den Platz betreten hatte, musste er auf die Tribüne.



Mainz bestrafte Fehler gnadenlos

Das zweite Tor der Mainzer war hervorragend heraus gespielt, die Abwehr der Schalker hat geschlafen, so konnte Nicolai Müller die Flanke erst mit rechts aus der Luft fischen und dann mit links zum Siegtreffer verwandeln. „Der Ball ist gefühlte zehn Sekunden unterwegs, den muss man klären“, kritisierte Jens Keller. Diese Fehler waren es, die „gnadenlos bestraft“ wurden. Christoph Metzelder erklärte nach der Partie weiter: „Die Mainzer haben es dann defensiv gut gemacht, sie waren sehr gut organisiert. Es war dann schwer für uns, dem Rückstand hinterher zu laufen.“

Klaas-Jan Huntelaar war erst gar nicht zu sehen und vergab eine Riesenchance, um es dann doch besser zu machen und den Ausgleich zu erzielen. Er sah bei den Schalkern die „bessere Mannschaft“, doch am Ende haben sie „trotzdem verloren. Ich denke, dass wir es vom Spiel her nicht verdient hatten, zu verlieren. Wir haben gut angefangen, 20 Minuten Druck gemacht. Aber dann fällt der erste Ball von Mainz rein. Jetzt ist erst einmal Pause, dann geht’s im Januar nach Katar, um die Grundlagen für Rückrunde zu erarbeiten.“

Es passt gut mit dem neuen Trainer

Ciprian Maric, der zu Beginn gut bedient wurde, aber daraus kein Tor machte, erklärte nach dem Aus: „Mainz hatte zwei Chancen und hat daraus direkt zwei Tore gemacht. Dann kam noch Pech dazu. Es ist schade, dass wir ausgeschieden sind. Im Urlaub müssen wir nun die Köpfe frei bekommen und danach zurückkommen, um mit dem neuen Trainer erfolgreich zu sein.“

Sein Teamkollege Jermaine Jones, der erneut nahe an einem Platzverweis war, denkt derweil, dass es mit dem Trainer „gut passt“ und die Systemumstellung auf eine Raute „offensiv gute Aktionen“ nach sich zog. Julian Draxler hofft, die Mannschaft „kommt gestärkt aus dieser Situation“.

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