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Für Schalke läuft es bisher in allen Wettbewerben nach Maß. Im Pokal möchte man nun den nächsten Schritt in Richtung Berlin machen. Sandhausen soll aber kein Stolperstein werden.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 ist der klare Favorit in der Partie gegen den SV Sandhausen. Der Bundesligist möchte sich keine Blöße geben. Der Zweitligist soll nur eine weitere Hürde auf dem Weg ins DFB-Pokal-Finale sein. Manager Horst Heldt mahnt sein Team aber, den Gegner nicht zu unterschätzen.

„Jeder erwartet einen Kantersieg“

Der Sportchef der „Königsblauen“ ist sich über die Ausgangssituation im Klaren. „Im Spiel gegen Sandhausen sind wir der absolute Favorit. Jeder erwartet einen Kantersieg – vor allem, weil Sandhausen auch noch am Samstag gegen Duisburg verloren hat“, sagte Heldt gegenüber der Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Doch das Ziel wird deutlich formuliert. „Im Pokal wollen wir ins Finale.“

„Nichts zu verlieren“

Nur weil der Gegner am Wochenende eine Heimpleite hinnehmen musste, heißt dies im Rückkehrschluss nicht, dass das Spiel bereits entschieden ist. Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Regeln. „Sandhausen hat nichts zu verlieren. Und wenn wir den Gegner nicht für voll nehmen, werden wir Probleme bekommen. Wenn wir aber konzentriert unser Spiel durchziehen, dann werden wir gewinnen“, so der 42-Jährige mit warnenden Worten.   

Heimspiel vor heimischer Kulisse

Der Schalker gehen nicht nur als haushoher Favorit in die Partie, sondern haben zudem auch noch Heimrecht. Dies begrüßt der frühere Manager des VfB. „Nach gefühlt 20 Auswärtsspielen haben wir endlich ein Heimspiel im DFB-Pokal. Das tut uns mal ganz gut.“

Einen Nachteil für das unterklassige Team sieht Heldt nicht. Alle haben ihren Nutzen davon. „Die Regelung ist absolut in Ordnung. Man darf nicht vergessen, dass Sandhausen von dem großen Stadion profitiert. Die Einnahmen werden geteilt.“

Startelf und der Genuss des Erfolgs

Huub Stevens wird sich im Pokal wohl eines beliebten Mittels bedienen, der Rotation. Heldt dazu: „Ich gehe davon aus. Der Trainer denkt daran. Wer spielt, müssen wir abwarten.“

Außerdem reitet man in Gelsenkirchen auf einer Wolke der Euphorie. In der Bundesliga ist man Bayern-Verfolger Nummer eins und in der Champions League steht man an der Tabellenspitze. Vom Erfolg hat man aber noch nicht genug und will weiter oben bleiben: „Da war es letztes Jahr schön und dieses Jahr ist die Luft nicht schlechter geworden.“

EURE MEINUNG: Kann So4 einen Kantersieg gegen Sandhausen feiern? Oder gibt es eine Pokalsensation?
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