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Der Berliner AK hat in der ersten Pokalrunde mit einem klaren Sieg gegen Hoffenheim für die größte Sensation gesorgt. Nun kommt 1860 München nach Berlin, der BAK bereitet sich vor.

Berlin. Es war wohl die größte Überraschung der ersten Runde des DFB-Pokals, als Regionalligist Berliner AK den haushohen Favoriten 1899 Hoffenheim rausgeworfen hatte - mit 4:0. Der Jubel bei den Berlinern war riesengroß. „Mit so einem deutlichen Ergebnis haben wir nicht gerechnet, das ist natürlich traumhaft. Ich denke, bei uns hat viel zusammengepasst, bei Hoffenheim nicht. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben die Räume eng gemacht. Das ist für alle Spieler hier natürlich ein Supererlebnis“, hatte Niklas Brandt nach dem Spiel gegenüber Goal.com gesagt.

BAK wartet auf 1860

Auch BAK-Trainer Jens Härtel konnte sein Glück kaum fassen: Das Gefühl ist immer noch neu, und da muss man sich erst mal drauf einstellen. Ich denke, das kriegt man erst die nächsten Tage mit, dass man eine Sensation geschafft hat. Wir sind froh und dankbar, Zeugen gewesen zu sein. Ende Oktober könnte der BAK die nächste Sensation schaffen. In Runde zwei des Pokals kommt Zweitligist 1860 München in die Hauptstadt.

Umzug in den Jahn-Sportpark

Doch bei aller Vorfreude auf dieses Spiel muss der Viertligist auch mit logistischen Problemen kämpfen. Denn die Partie am 30. Oktober findet um 19 Uhr statt, zu der Jahreszeit wird es dann schon früh dunkel. Der eigentliche BAK-Spielort, das Poststadion, hat keine Flutlichtanlage. Und so ist der Berliner AK dazu gezwungen, in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Stadtteil Prenzlauer Berg auszuweichen. Dieser Umzug ist nach Vereinsangaben aber nur für dieses besondere Spiel vorgesehen.

Deutschlandweit im Fokus

Knapp 20.000 Zuschauer können in dem Stadion Platz nehmen, ab nächste Woche werden die Tickets für das Pokalspiel verkauft. Man ist jetzt deutschlandweit auf einmal im Fokus, wo wir ja sonst hier in Berlin auch nur einen Schattendasein führen. Die Mannschaft hat sich das verdient, weil sie sehr hart gearbeitet hat, sagte Jens Härtel exklusiv im Gespräch mit Goal.com. Mal sehen, ob dem BAK noch einmal eine solche Überraschung gelingt und er einen weiteren Schritt aus dem Schatten der großen Berliner Klubs macht.

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