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In seinem ersten Pflichtspiel nach Olympia konnte der 20-Jährige dem Spiel keine Wendung geben. Beim Viertligisten stimmte fast alles, so dass der Bundesligist verdient ausschied.

Berlin. Takashi Usami hatte sich sein Pflichtspieldebüt für 1899 Hoffenheim sicher anders vorgestellt. Im DFB-Pokal gab es einen 4:0-Dämpfer beim Berliner AK und der Japaner ging nach dem Spiel hart mit seinem Mitspielern ins Gericht.

Hoffenheim lässt Einstellung vermissen

Zur Halbzeit stand es bereits 3:0 für den Außenseiter, als Usami eingewechselt wurde. Während er auf der einen Seite eine Chance liegen ließ, machte Metin Cakmak seinen zweiten Treffer für die Berliner. Die Partie war entschieden.

Usami bemängelt Abwehrverhalten

„Wir hätten nichts schlechter machen können“, sagte Usami nach dem Spiel gegenüber Reportern. „Niemand hat die richtige Einstellung an den Tag gelegt. Es war verrückt. Wir haben die die Bälle in einfachen Situationen verloren und konnten nicht auf Defensive umschalten.“

Verdiente Niederlage

„Die Abwehrreihe hat lediglich die Hand gehoben und auf Abseits gespielt, anstatt dem Ballführenden nachzugehen“, so der Japaner weiter. Nach einem Jahr in der Reserve des FC Bayern, hatte Usami sicherlich auf ein anderes Debüt bei seinem neuen Verein gehofft.

Wiese-Patzer als Tiefpunkt

Ein Patzer von Tim Wiese besiegelte dann auch die letzte Hoffnung auf eine Wende im Spiel. „Bei 3:0 hatten wir kaum eine Grundlage neu anzufangen und dann haben wir durch Fehler auch noch das vierte Tor kassiert. Das hat uns wirklich geschockt. Wir müssen jetzt einen Neustart machen und uns wieder aufrichten. Jeder von uns, mich selbst eingeschlossen, sollte sich an die Verantwortung erinnern, die man als Profifußballer in sich trägt“, mahnte Usami.


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