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Norbert Dickel, der Held von Berlin 1989, äußerte sich vor dem DFB-Pokalfinale zwischen Dortmund den den Bayern zur aktuellen Situation und sprach auch über seine Currywurst-Bude.

Dortmund. „Norbert, Norbert, Norbert Dickel, jeder kennt ihn, den Held von Berlin“, skandieren die BVB-Fans vor jedem Heimspiel, bevor der Stadionsprecher von Borussia Dortmund die Startformation bekannt gibt. Damit wird alle zwei Wochen an den letzten Pokalsieg der Borussia erinnert. In einem Interview mit Spox.com sprach er nun über das Endspiel, die Fans und seinen Currywurst-Wagen in Dortmund.

Kein Favorit im Finale

Einen klaren Favoriten sieht der Mann, der Berühmtheit durch seine emotionalen BVB-Netradio Kommentare erlangte, nicht. „Das sehe ich nicht so. Die Chancen stehen 50:50, ganz klar. Bayern hat eine Super-Mannschaft, wir haben eine Super-Mannschaft. Es ist ein Endspiel, da gibt es für mich keinen Favoriten.“ Die Mannschaft sieht der dennoch als extrem stark an: Fantastisch, was die Jungs in diesem Jahr geleistet haben, was die Trainer geleistet haben, was das Umfeld geleistet hat. Und das war nach der Meisterschaft im letzten Jahr sicherlich nicht so zu erwarten.“

Zehntausende BVB-Fans auf dem Weg nach Berlin

Norbert Dickel erwartet auf jeden Fall ein volles Haus mit überwiegend schwarz-gelb gekleideten Menschen. „Ich weiß gar nicht, wie viele tausend Dortmunder nach Berlin fahren, die überhaupt keine Karte haben. Die wollen alle einfach dabei sein. Für die Waldbühne waren innerhalb von einer Stunde zehntausend Karten weg - das ist alles Wahnsinn!“ Tatsächlich werden sich von Dortmund aus drei Sonderzüge der BVB Fan- und Förderabteilung auf den Weg machen. Außerdem reisen Zehntausende mit dem Auto an.

Fans lieben den Verein

Der Grund für diesen Fanaufmarsch ist für Dickel leicht erklärbar: „Unsere Fans lieben den Verein und würden alles für ihn tun. Das ist etwas ganz Besonderes, etwas Tiefes, auch die Nähe, die wir zu unseren Fans haben. Ich glaube, dass das jeder im Stadion spürt und dass wir deshalb auch so eine große Anhängerschaft haben. Dazu kommt die fantastische Mannschaft, ein überragender Trainer und ein geniales Umfeld.“

Traum erfüllt: Currywurst-Bude eröffnet

Neben dem Höhenflug der Borussia hat sich der Stadionsprecher auch einen persönlichen Erfolg gefeiert. Er eröffnete vor zwei Wochen seine eigenen Currywurst-Bude in der Dortmunder Innenstadt. „Seit 20 Jahren sage ich: Irgendwann kriege ich mal eine Currywurst-Bude. Ich liebe Currywurst! Man isst in seinem Leben hunderte Currywürstchen und denkt: Dies und das könnte aber besser sein.“

Eure Meinung: Wird der BVB das erste Double in der Vereinsgeschichte einfahren können?

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