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„Schmelle“ geht’s gut: Gerade Meister geworden, im EM-Kader von Joachim Löw und jetzt das Finale im Pokal! Vorher spricht er noch über Erfolge, Robben und blindes Verständnis.

Dortmund. Die Arme sind noch schwer vom Hochrecken der Meisterschale. Dennoch bleiben Marcel Schmelzer und Borussia Dortmund fokussiert und sind heiß auf den Pott! Samstag treffen sie im Finale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München. Trainer Jürgen Kloppnannte es bereits „das größte Spiel der letzten Jahre“. Damit verspiricht er nicht zu viel!

Großkreutz Senior erzählt von damals

Pokalheld Norbert Dickel musste Marcel Schmelzer gar nicht erzählen, was ein Pokalsieg wie damals 1989 bedeutet. Das übernahm schon der Vater eines Mitspielers. „Der Vater von Kevin Großkreutz hat mir einiges erzählt. Er war 1989 als Fan dabei und meinte, es sei etwas Riesiges, den Pokal zu holen“, sagte der linke Verteidiger gegenüber kicker. Motivationsstarthilfe sollten die Dortmunder allerdings nicht brauchen: „Sollten wir Samstag gewinnen, wäre das die Krönung zweier überragender Jahre.“

Gleich der nächste Rekord

Dass man die Mannschaft des BVB mit Höchstmarken auf Trapp halten kann, hat bereits das Erreichen von 81 Punkten in einer Saison – auch nach sicherer Meisterschaft – gezeigt. Nun kommt der nächste: Noch einmal mehr die Bayern schlagen! „Fünfmal hat es bisher keiner geschafft. Und wenn wir schon dabei sind, so viele Rekorde in einer Saison zu knacken- warum diesen nicht auch noch?“ Überheblich wird der Nationalspieler aber nicht: „Die Chancen stehen 50:50.“

Blindes Verständnis

Warum die Borussia die Bayern bisher viermal in Folge schlagen konnte, weiß Marcel Schmelzer auch: „Für uns ist vorteilhaft, wenn eine Mannschaft sich nicht hinten reinstellt, sondern versucht, ihr Spiel durchzuziehen. Das tun die Bayern, selbst wenn es gegen Real geht!“ Wie immer bei Bayern entscheiden große Namen wie Robben und Ribery Spiele oft im Alleingang. Dafür hat Dortmund ein Rezept gefunden: „Wenn Robben nach außen geht, versuche ich das zu regeln, wenn Robben nach innen zieht, sind Kevin und der ballnahe Sechser da.“

Robben nicht provozieren!

So könnte es einer der Duelle des Spiels werden: Marcel Schmelzer gegen Arjen Robben. Der Niederländer, der zuletzt in bestechender Form war, kann sich auf einiges gefasst machen: „Sobald er den Ball hat, wird er von zwei, drei Spielern attackiert. Wichtig ist, nicht nur seinen Laufweg, sondern auch seine Passwege zuzustellen.“ Mit dieser einfach klingenden Methode konnte Robben bereits in den letzten Spielen fast komplett aus dem Spiel genommen werden. Daher kommen für Schmelzer Fouls nicht in Frage: „Ich habe nicht vor, ihn mit solchen Aktionen zu provozieren!“

Eure Meinung: Wird sich Arjen Robben durchsetzen können?


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