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Nach Großkreutz-Provokation gegen Asamoah: Vorerst keine Ermittlungen des DFB

Der DFB nimmt vorerst keine Ermittlungen gegen Kevin Großkreutz auf - es sei denn, von Seiten der Fürther wird Anzeige erstattet.

Dortmund. Der provokative Jubel und die unterstellten Beleidigungen nach dem 1:0-Siegtreffer im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Greuther Fürth und Borussia Dortmund erhitzt weiter die Gemüter. Kevin Großkreutz hatte den Ex-Schalker Gerald Asamoah im Pokal-Spiel am Dienstag mit hämischen Gesten bedacht. Der DFB wird vorerst aber nicht einschreiten.

DFB ermittelt vorerst nicht

Laut Sky News hat sich der DFB bereits zusammengesetzt, um über den Fall zu diskutieren. Heraus kam, dass vorerst nicht gegen Großkreutz ermittelt wird – es sei denn, Asamoah und Fürth erstatten Anzeige.

Sollte Großkreutz im Nachhinein verurteilt werden, droht ihm eine Sperre oder eine Geldstrafe. Somit ist es auch möglich, dass der 23-Jährige unter Umständen das Pokal-Finale in Berlin verpasst.

Mavraj beschuldigt Großkreutz

Fürths Abwehrspieler Mergim Mavraj, der unmittelbar an der Szene beteiligt war, will gehört haben, dass der EX-Schalker Asamoah von Großkreutz rassistisch beleidigt wurde: „Asa hat seine Vorgeschichte. Trotzdem muss er sich nicht von einem pubertierenden Jungen wegen seiner Hautfarbe beleidigen lassen“, so der Innenverteidiger.

Großkreuzt wehrt sich

Der Beschuldigte selbst wehrte sich vehement gegen die Vorwürfe der Fürther: „Es stimmt nicht, dass ich Gerald Asamoah rassistisch beleidigt habe. Das ist schlichtweg falsch! Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas nicht mache. Ich habe überhaupt nichts zu ihm zu ihm gesagt, sondern nur mit beiden Fäusten gejubelt“, sagte Großkreutz der Bild.

Auch BVB-Coach Jürgen Klopp stellte klar: „Ich bin felsenfest überzeugt, dass Kevin keine dieser Aussagen getätigt hat. Für mich ist wichtig, was jemand denkt, und nicht, was jemand sagt. Und ich weiß, dass Kevin das nicht denkt, nicht fühlt, damit nullkommanull zu tun hat. Ich weiß, dass er es nicht gesagt hat, möglicherweise ist die Farbe Blau mal erwähnt worden, aber ganz bestimmt keine andere.“ Zudem sei Großkreutz „hier bei uns in der Mannschaft der Auslandsbeauftragte. Er ist der beste Freund von Lucas Barrios, von Shinji Kagawa. Rassistisches Denken wohnt nicht in ihm.“

Eure Meinung: Sollten Asamoah und Greuther Fürth Anzeige erstatten?


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