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Was für eine Brisanz: Nach der Saison wird Dante zum FC Bayern wechseln, hat den Vertrag schon vorliegen und muss am Mittwoch gegen seinen neuen Arbeitgeber ran. Nervenprobe pur.

Mönchengladbach. Was für eine Nervenbelastung für Borussia Mönchengladbachs Dante im Pokal-Halbfinale gegen seinen neuen Klub, den FC Bayern München, an der schon ganz andere Spieler vor ihm gescheitert sind. Man denke nur an das Pokal-Finale 1984, als der zukünftige Münchner Lothar Matthäus, damals noch zum letzten Male im Erdgas-Dress der Fohlen, seinen Elfmeter in den Himmel drosch und Gladbach mit 8:7 gegen den FCB unterlag. Ob es im Halbfinale (Mittwoch, 21. März, 20. 30 MEZ) der Fohlen gegen die Bayern wieder zum Elfmeterschießen kommen wird?

Dante hat den Bayern-Vertrag vorliegen

Wie der Express meldet, hat der Abwehr-Boss der Fohlen den unterschriftsreifen Vertrag der Bayern vorliegen, wird ihn aber erst nach dem Pokalspiel gegenzeichnen. Dann ist er mindestens bis 2016 ein Roter. „Es dauert nicht mehr lange, bis ich eine Entscheidung treffe. Ja, klar! Wir können ins Pokal-Finale einziehen. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen. Wir werden für unsere Fans alles geben, was wir können“, sagte der Brasilianer gegenüber dem Express.

Nach 17 langen Jahren wieder ein Finale

Der Wunsch, Gladbach und den eigenen Fans wieder ein Pokalfinale zu schenken, ist nicht nur bei Dante übermächtig. Auch Reus will seinen Fans dieses Abschiedsgeschenk machen – ein Finale gegen seinen neuen Arbeitgeber Borussia Dortmund? Da darf man fast fragen, wer der neue Matthäus wird – Dante im Halbfinale oder Reus in einem eventuellen Finale gegen den BVB? „Wir freuen uns, wenn die Fans alle zusammen nach Berlin fahren. Der 12. Mai ist unser Ziel“, so Dante im Interview.

Dante freut sich auf München

Den Pokal hoch halten und dann seine Abschiedsparty, das ist Dantes Wunsch: „Das ist mein schönster Traum, da gibt es keine Zweifel. Dieser Verein hat es verdient, dass der Pokal wieder hierhin kommt.“

Drei Pokalsiege haben die Fohlen bereits – 1960, 1973 (der legendäre Netzer-Sieg, von dem man noch heute spricht) und 1995, damals mit dem „Tiger“ Effenberg im Team – und der vierte Pokalsieg würde Dante in die Fohlen-Historie katapultieren. „Lieber Bayern als Heidenheim oder Regensburg. Ich habe sehr großen Respekt vor diesen Klubs, aber gegen Bayern ist die Motivation was ganz anderes. Es ist einfach nur geil, gegen Bayern zu spielen. Wir dürfen gar nicht erst darüber nachdenken, dass wir verlieren können. Dann müssen wir eben noch kompakter stehen, noch aggressiver sein und unser Ding durchziehen.“

Eure Meinung: Ist es richtig, dass Dante bis nach dem Halbfinale wartet, um den Vertrag mit den Bayern zu unterzeichnen, um so allen Spekulationen vorzubeugen – oder würden die bei ihm als Publikumsliebling vom Niederrhein eh nicht aufkommen?

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