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Edgar Prib spielt ernennt sich selbst zur Legende - Nürnberg ideenlos aus dem Pokal
Ein Derby, wie es packender nicht sein konnte, sahen die Zuschauer im ausverkauften Easy-Credit-Stadion am Dienstagabend. Am Ende siegte der Underdog und zog ins Viertelfinale ein.
Von Alex Grams
Bongarts
Nürnberg. Im 254. Derby der beiden Klubs aus Mittelfranken, sorgte die SpVgg Greuther Fürth für eine Sensation im Achtelfinale des DFB-Pokals. Mit 1:0 gewannen die „Kleeblätter“ gegen den Nachbarn aus Nürnberg und vermiesten den „Clubberern“ einen versöhnlichen Saisonabschluss. Getrübt wurde der Erfolg durch Ausschreitungen der enttäuschten Heimfans.
Kein Klassenunterschied zu erkennen
Nach anfänglichem Abtasten nahm die Partie früh Fahrt auf. Die Gäste aus Fürth agierten gleich von Beginn an mehr als die Hausherren und überzeugten dabei durch starken Kombinationsfußball. Nach einer Viertelstunde fiel dann der Führungstreffer für die Fürther. Ein Treffer, der der einzige an diesem Abend bleiben sollte. Nach einer Standardsituation reagierte Edgar Prib schneller als alle Nürnberger Abwehrspieler und köpfte eine Kopfballverlängerung hinter die Torlinie. Im ersten Durchgang war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. Während Fürth versuchte, seiner Linie treu zu bleiben, fanden die Hausherren kein Mittel, an der gutstehenden Gästedefensive vorbei zu kommen.
Umstrittene Entscheidung
Richtig packend wurde es im zweiten Durchgang, als sich Nehrig, nach einem Foul an Esswein, die zweite Gelbe Karte abholte und somit das Feld verlassen musste. Fast 30 Minuten waren da noch zu spielen und die Fürther waren gezwungen, ihre Offensivbemühen einzustellen um die Defensive zu verstärken. Die Nürnberger drückten jetzt, doch kam nicht so viel dabei heraus. Hereingaben aus dem Halbfeld mit der Hoffnung, einen Adressaten zu finden, fanden keinen Erfolg. Erst in der 80. Spielminute ging ein Aufschrei durch die Arena. Der Ball war im Kasten der SpVgg, doch Schiedsrichter Kircher erkannte den Treffer von Didavi nicht an. „Sowas abzupfeifen, ist eine klare Fehlentscheidung“, sagte Didavi nach dem Spiel gegenüber Goal.com und bedauerte die verpasste Chance.
Vom „Vollpfosten“ zur „Legende“
Noch vor wenigen Tagen lachte die Fußballwelt über eine vergebene Chance des Edgar Prib gegen Eintracht Frankfurt. Alleinstehend vor dem Tor schaffte es der 22-Jährige, den Ball nur ans Aluminium zu spielen und verschaffte sich dadurch den unschönen Kosenamen „Vollpfosten“. Doch die Leistung von Prib im Derby zeigt, wie schnell es in diesem Geschäft laufen kann. Mit dem Siegtreffer und einem sonst auch gutem Spiel war der Mittelfeldspieler der Mann des Tages. „Sowas erlebt man nicht jeden Tag. Sich bei so einem traditionellen Derby in die Legendliste einzutragen ist schon was Besonders“, sagte der glückliche Fürther gegenüber Goal.com.

Unschöne Szenen
Schockierende Szenen passierten unmittelbar nach dem Abpfiff. Wütende Anhänger des FCN stürmten das Spielfeld und liefen auf den Gästeblock zu, wo Spieler und Fans gemeinsam den Erfolg bejubelten. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Schäden, doch der Schock sitzt tief bei den Betroffenen. „Ich finde das beängstigend“ sagte Trainer Büskens auf der anschließenden Pressekonferenz. Solche Szenen machen ihn „traurig“ und habe nichts mit seinem „Verständnis von Fußball“ zu tun.
„Nicht zwingend genug“
Trainer Dieter Hecking fehlte unterdessen die letzte Entschlossenheit seiner Mannschaft. „Das ist enttäuschend für uns, wir haben alles probiert. Waren aber nicht zwingend genug“, so Hecking. Beim Gegentreffer „haben wir geschlafen“ fügte der Trainer hinzu - und verabschiedete sich in den Weihnachtsurlaub.
Eure Meinung: Wie ist das Weiterkommen der SpVgg zu bewerten? Ist man mit dem Sieg automatisch Erstliga-Tauglich?
Kein Klassenunterschied zu erkennen
Nach anfänglichem Abtasten nahm die Partie früh Fahrt auf. Die Gäste aus Fürth agierten gleich von Beginn an mehr als die Hausherren und überzeugten dabei durch starken Kombinationsfußball. Nach einer Viertelstunde fiel dann der Führungstreffer für die Fürther. Ein Treffer, der der einzige an diesem Abend bleiben sollte. Nach einer Standardsituation reagierte Edgar Prib schneller als alle Nürnberger Abwehrspieler und köpfte eine Kopfballverlängerung hinter die Torlinie. Im ersten Durchgang war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. Während Fürth versuchte, seiner Linie treu zu bleiben, fanden die Hausherren kein Mittel, an der gutstehenden Gästedefensive vorbei zu kommen.
Umstrittene Entscheidung
Richtig packend wurde es im zweiten Durchgang, als sich Nehrig, nach einem Foul an Esswein, die zweite Gelbe Karte abholte und somit das Feld verlassen musste. Fast 30 Minuten waren da noch zu spielen und die Fürther waren gezwungen, ihre Offensivbemühen einzustellen um die Defensive zu verstärken. Die Nürnberger drückten jetzt, doch kam nicht so viel dabei heraus. Hereingaben aus dem Halbfeld mit der Hoffnung, einen Adressaten zu finden, fanden keinen Erfolg. Erst in der 80. Spielminute ging ein Aufschrei durch die Arena. Der Ball war im Kasten der SpVgg, doch Schiedsrichter Kircher erkannte den Treffer von Didavi nicht an. „Sowas abzupfeifen, ist eine klare Fehlentscheidung“, sagte Didavi nach dem Spiel gegenüber Goal.com und bedauerte die verpasste Chance.
Vom „Vollpfosten“ zur „Legende“
Noch vor wenigen Tagen lachte die Fußballwelt über eine vergebene Chance des Edgar Prib gegen Eintracht Frankfurt. Alleinstehend vor dem Tor schaffte es der 22-Jährige, den Ball nur ans Aluminium zu spielen und verschaffte sich dadurch den unschönen Kosenamen „Vollpfosten“. Doch die Leistung von Prib im Derby zeigt, wie schnell es in diesem Geschäft laufen kann. Mit dem Siegtreffer und einem sonst auch gutem Spiel war der Mittelfeldspieler der Mann des Tages. „Sowas erlebt man nicht jeden Tag. Sich bei so einem traditionellen Derby in die Legendliste einzutragen ist schon was Besonders“, sagte der glückliche Fürther gegenüber Goal.com.

Unschöne Szenen
Schockierende Szenen passierten unmittelbar nach dem Abpfiff. Wütende Anhänger des FCN stürmten das Spielfeld und liefen auf den Gästeblock zu, wo Spieler und Fans gemeinsam den Erfolg bejubelten. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Schäden, doch der Schock sitzt tief bei den Betroffenen. „Ich finde das beängstigend“ sagte Trainer Büskens auf der anschließenden Pressekonferenz. Solche Szenen machen ihn „traurig“ und habe nichts mit seinem „Verständnis von Fußball“ zu tun.
„Nicht zwingend genug“
Trainer Dieter Hecking fehlte unterdessen die letzte Entschlossenheit seiner Mannschaft. „Das ist enttäuschend für uns, wir haben alles probiert. Waren aber nicht zwingend genug“, so Hecking. Beim Gegentreffer „haben wir geschlafen“ fügte der Trainer hinzu - und verabschiedete sich in den Weihnachtsurlaub.
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