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Schockt der VfL Osnabrück erneut einen Bundesligisten? – Pokalschreck empfängt Kaiserslautern
„Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“ – auch der VfL Osnabrück möchte sich pünktlich zum Startschuss der neuen Saison auf diesen Weg begeben. Am Freitag trifft der frischgebackene Zweitligaaufsteiger auf den Bundesliga-„Neuling“ aus Kaiserslautern. Den Ruf eines Pokal- oder besser gesagt eines Bundesligaschrecks haben sie sich schon in der vergangenen Spielzeit erkämpft.
Von Sebastian HEIER
Osnabrück. Der VfL Osnabrück war in der vergangenen Saison der große Favoritenschreck im DFB-Pokal. Die hoch favorisierten Bundesligisten mussten sich aus dem Pokalwettbewerb verabschieden, denn vor heimischem Publikum setzte sich stets – zumindest bis zum Viertelfinale – der Bundesliga-Schreck durch.
Rostock, Hamburg, Dortmund – tschüss!
Die Pokalsaison 2009/10 fing jedoch mit einem „harmlosen“ Gegner an. Hansa Rostock wurde in der osnatel ARENA mit 2:1 besiegt. Dennis Schmidt hatte in der 90. Minute für die späte Entscheidung gesorgt. In der zweiten Runde bekamen es die Osnabrücker dann mit dem Hamburger SV zu tun. In einem hochspannenden Pokalfight, in dem Henning Grieneisen in der 116. Minute mit dem 3:3-Ausgleich das Elfmeterschießen besiegelte, setzte sich der VfL im Duell aus elf Metern durch. Das Achtelfinale sollte daraufhin keinen leichteren Gegner bringen. Borussia Dortmund gastierte in Osnabrück und fuhr als Verlierer wieder nach Hause. Osnabrück war der Favoritenschreck des DFB-Pokals 2009/10.
Positive Schlagzeilen in einer schwierigen Zeit
Die Erfolge im Pokal-Wettbewerb sorgten für positive Nachrichten und die konnte der VfL Osnabrück zu dieser Zeit sehr gut gebrauchen. Gerade erst war der Klub in die Drittklassigkeit abgestiegen und steckte mitten im Sumpf des Wettskandals, der im November 2009 große Wellen schlug – mit Marcel Schuon und Thomas Cichon waren angeblich zwei Ex-Spieler involviert und auch der Name von Kapitän Thomas Reichenberger wurde öfters in diesem Zusammenhang genannt. Die positiven Schlagzeilen ließen Osnabrück mit starkem Fußball wieder in einem neuen Licht glänzen, auch wenn der Traum von der Reise nach Berlin nicht in Erfüllung ging. Im Viertelfinale wurde der VfL-Siegeszug gestoppt. Schalke 04 siegte dank eines Tores von Kevin Kuranyi mit 1:0.
„Wir wollten ganz Deutschland zeigen: Wir sind eine gute Truppe!“
„Die Fans haben sehr viel dazu beigetragen, dass es in der vergangenen Saison so gut lief“, erklärt Osnabrücks Mittelfeldstar Björn Lindemann im Interview mit Goal.com, „auch unser Teamgeist und der Wille, dass wir unbedingt gewinnen wollten, hat dazu beigetragen. Jeder Spieler hat einfach noch mehr aus sich herausgeholt. Wir wollten ganz Deutschland zeigen, dass wir Fußball spielen können und das wir eine gute Truppe haben. Wir hatten nicht die großen Einzelspieler, sondern waren im Kollektiv stark.“
Björn Lindemann, der in der vergangenen Saison in jedem DFB-Pokalspiel für den VfL auf dem Feld stand, weiß, wie die Rollenverteilung in der ersten Runde des diesjährigen Wettbewerbs aussieht: „Am Freitag wird es so sein, wie in der vergangenen Pokalsaison: Wir waren jedes Mal der Außenseiter.“ Und vielleicht, wer weiß, starten die Osnabrücker in dieser Saison wieder als „Pokal-Außenseiter“ den Siegeszug über die Bundesligisten. Der Anfang könnte mit dem 1. FC Kaiserslautern gemacht werden…
Rostock, Hamburg, Dortmund – tschüss!
Die Pokalsaison 2009/10 fing jedoch mit einem „harmlosen“ Gegner an. Hansa Rostock wurde in der osnatel ARENA mit 2:1 besiegt. Dennis Schmidt hatte in der 90. Minute für die späte Entscheidung gesorgt. In der zweiten Runde bekamen es die Osnabrücker dann mit dem Hamburger SV zu tun. In einem hochspannenden Pokalfight, in dem Henning Grieneisen in der 116. Minute mit dem 3:3-Ausgleich das Elfmeterschießen besiegelte, setzte sich der VfL im Duell aus elf Metern durch. Das Achtelfinale sollte daraufhin keinen leichteren Gegner bringen. Borussia Dortmund gastierte in Osnabrück und fuhr als Verlierer wieder nach Hause. Osnabrück war der Favoritenschreck des DFB-Pokals 2009/10.Positive Schlagzeilen in einer schwierigen Zeit
Die Erfolge im Pokal-Wettbewerb sorgten für positive Nachrichten und die konnte der VfL Osnabrück zu dieser Zeit sehr gut gebrauchen. Gerade erst war der Klub in die Drittklassigkeit abgestiegen und steckte mitten im Sumpf des Wettskandals, der im November 2009 große Wellen schlug – mit Marcel Schuon und Thomas Cichon waren angeblich zwei Ex-Spieler involviert und auch der Name von Kapitän Thomas Reichenberger wurde öfters in diesem Zusammenhang genannt. Die positiven Schlagzeilen ließen Osnabrück mit starkem Fußball wieder in einem neuen Licht glänzen, auch wenn der Traum von der Reise nach Berlin nicht in Erfüllung ging. Im Viertelfinale wurde der VfL-Siegeszug gestoppt. Schalke 04 siegte dank eines Tores von Kevin Kuranyi mit 1:0.„Wir wollten ganz Deutschland zeigen: Wir sind eine gute Truppe!“
„Die Fans haben sehr viel dazu beigetragen, dass es in der vergangenen Saison so gut lief“, erklärt Osnabrücks Mittelfeldstar Björn Lindemann im Interview mit Goal.com, „auch unser Teamgeist und der Wille, dass wir unbedingt gewinnen wollten, hat dazu beigetragen. Jeder Spieler hat einfach noch mehr aus sich herausgeholt. Wir wollten ganz Deutschland zeigen, dass wir Fußball spielen können und das wir eine gute Truppe haben. Wir hatten nicht die großen Einzelspieler, sondern waren im Kollektiv stark.“Björn Lindemann, der in der vergangenen Saison in jedem DFB-Pokalspiel für den VfL auf dem Feld stand, weiß, wie die Rollenverteilung in der ersten Runde des diesjährigen Wettbewerbs aussieht: „Am Freitag wird es so sein, wie in der vergangenen Pokalsaison: Wir waren jedes Mal der Außenseiter.“ Und vielleicht, wer weiß, starten die Osnabrücker in dieser Saison wieder als „Pokal-Außenseiter“ den Siegeszug über die Bundesligisten. Der Anfang könnte mit dem 1. FC Kaiserslautern gemacht werden…
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