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Historischer DFB-Pokalabend für den SV Wilhelmshaven
Der DFB-Pokal ist vor allem für die kleineren Vereine ein lukrativer Wettbewerb. 100.000 Euro, die es für das Erreichen der ersten Pokalrunde gibt, sind jedoch längst nicht der einzige Anreiz. Andreas Gaebler vom SV Wilhelmshaven fasst es in diesen Worten zusammen: „Es ist das absolute Highlight des Jahres!“ Für den SVW wird das Spiel gegen Eintracht Frankfurt zu einem historischen DFB-Pokalabend – mittendrin ist Abwehrspieler Andreas Gaebler.
Von Sebastian HEIER
Wilhelmshaven. Den 30. September 2009 werden die Spieler und die Fans vom SV Wilhelmshaven so schnell wohl nicht vergessen. Der Regionalligist musste an diesem Abend die letzte große Hürde im Pokalwettbewerb des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) nehmen. Im Halbfinale trat der SVW beim TuS Heeslingen an.
Im Falle eines Sieges wäre der Sprung in die DFB-Pokal-Hauptrunde der Saison 2010/11 geschafft, denn im zweiten Halbfinale standen sich mit dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig zwei Mannschaften gegenüber, die ohnehin schon ein Ticket für den DFB-Pokal hatten. Das Spiel gegen Heeslingen wurde mit viel Spannung erwartet, denn im Umfeld waren längst die Träume vom deutschen Pokalwettbewerb vorhanden.
Wichtiger Sieg, gutes Los
1.200 Zuschauer erlebten, wie sich die Jadestädter letztlich mit 2:1 durchsetzten. Die Fans stimmten sich daraufhin schon einmal ein, auf das Großereignis im kommenden Sommer – „Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!“
100.000 Euro, die es für das Erreichen der ersten Pokalrunde gibt, waren ein lukrativer Anreiz, ebenso wie die Hoffnung auf ein gutes Los. Am 5. Juni 2010 fiel dann die Entscheidung: Nationalspielerin Kim Kulig loste den Jadestädtern den Bundesligisten Eintracht Frankfurt zu. Die Eintracht hatte gerade in der abgelaufenen Spielzeit eine starke Saison mit vielen guten Leistungen beendet.
Im Wilhelmshavener Jadestadion kommt es somit am kommenden Freitag zum Duell des Außenseiters gegen den Top-Favoriten. „Ein Erstligist ist ein Traumlos“, erklärte SVW-Abwehrspieler Andreas Gaebler im Vorfeld der Partie gegenüber Goal.com. Der 26-Jährige hat immerhin schon die Erfahrung von zwei DFB-Pokalspielen auf seinem Konto – so viele, wie der SV Wilhelmshaven bis zum Duell gegen die Eintracht aus Frankfurt auch aufzuweisen hat.
„Gegen einen Erstligisten hat man eigentlich nur eine Minimalchance. Vielleicht können wir ja bis ins Elfmeterschießen kommen“, so die Hoffnung von Gaebler. In der abgelaufenen Saison scheiterte der 1,83 Meter große Defensivspieler in der ersten DFB-Pokalrunde mit dem 1.FC Magdeburg an Energie Cottbus. Bei der 1:3-Niederlage stand er 90 Minuten auf dem Platz. Mit den Jadestädtern fiebert er nun dem „absoluten Highlight des Jahres“ entgegen, denn „alle wollen diesen Leckerbissen genießen!“
2007 gegen Kaiserslautern
Zuletzt hatte der SV Wilhelmshaven 2007 die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde erreicht. Andreas Gaebler stand damals für den SVW auf dem Platz. Im fast ausverkauften Jadestadion traf der Klub auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Begegnung mit den „Roten Teufeln“ war für Gaebler eine Begegnung mit der Vergangenheit, denn beim 1. FCK hatte seine Profikarriere begonnen. An diesem Pokalabend konnte aber auch Gaebler nicht verhindern, dass sich der Favorit mit 4:0 durchsetzte.
An zwei von drei DFB-Pokalspielen der SVW-Vereinshistorie nahm Andreas Gaebler teil, wenn er am Freitag für seinen Arbeitgeber auf dem Platz steht. Nur am 30. August 1980 war nicht dabei, als Wilhelmshaven in der ersten Pokalrunde am VfL Bochum scheiterte. Im Ruhrstadion erlebten 3.000 Zuschauer einen 4:1-Erfolg der Gastgeber. Andreas Gaebler, der erst 1984 geboren wurde, konnte dort unmöglich dabei sein.
Im Falle eines Sieges wäre der Sprung in die DFB-Pokal-Hauptrunde der Saison 2010/11 geschafft, denn im zweiten Halbfinale standen sich mit dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig zwei Mannschaften gegenüber, die ohnehin schon ein Ticket für den DFB-Pokal hatten. Das Spiel gegen Heeslingen wurde mit viel Spannung erwartet, denn im Umfeld waren längst die Träume vom deutschen Pokalwettbewerb vorhanden.
Wichtiger Sieg, gutes Los
1.200 Zuschauer erlebten, wie sich die Jadestädter letztlich mit 2:1 durchsetzten. Die Fans stimmten sich daraufhin schon einmal ein, auf das Großereignis im kommenden Sommer – „Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!“
100.000 Euro, die es für das Erreichen der ersten Pokalrunde gibt, waren ein lukrativer Anreiz, ebenso wie die Hoffnung auf ein gutes Los. Am 5. Juni 2010 fiel dann die Entscheidung: Nationalspielerin Kim Kulig loste den Jadestädtern den Bundesligisten Eintracht Frankfurt zu. Die Eintracht hatte gerade in der abgelaufenen Spielzeit eine starke Saison mit vielen guten Leistungen beendet.

Im Wilhelmshavener Jadestadion kommt es somit am kommenden Freitag zum Duell des Außenseiters gegen den Top-Favoriten. „Ein Erstligist ist ein Traumlos“, erklärte SVW-Abwehrspieler Andreas Gaebler im Vorfeld der Partie gegenüber Goal.com. Der 26-Jährige hat immerhin schon die Erfahrung von zwei DFB-Pokalspielen auf seinem Konto – so viele, wie der SV Wilhelmshaven bis zum Duell gegen die Eintracht aus Frankfurt auch aufzuweisen hat.
„Gegen einen Erstligisten hat man eigentlich nur eine Minimalchance. Vielleicht können wir ja bis ins Elfmeterschießen kommen“, so die Hoffnung von Gaebler. In der abgelaufenen Saison scheiterte der 1,83 Meter große Defensivspieler in der ersten DFB-Pokalrunde mit dem 1.FC Magdeburg an Energie Cottbus. Bei der 1:3-Niederlage stand er 90 Minuten auf dem Platz. Mit den Jadestädtern fiebert er nun dem „absoluten Highlight des Jahres“ entgegen, denn „alle wollen diesen Leckerbissen genießen!“
2007 gegen Kaiserslautern
Zuletzt hatte der SV Wilhelmshaven 2007 die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde erreicht. Andreas Gaebler stand damals für den SVW auf dem Platz. Im fast ausverkauften Jadestadion traf der Klub auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Begegnung mit den „Roten Teufeln“ war für Gaebler eine Begegnung mit der Vergangenheit, denn beim 1. FCK hatte seine Profikarriere begonnen. An diesem Pokalabend konnte aber auch Gaebler nicht verhindern, dass sich der Favorit mit 4:0 durchsetzte.An zwei von drei DFB-Pokalspielen der SVW-Vereinshistorie nahm Andreas Gaebler teil, wenn er am Freitag für seinen Arbeitgeber auf dem Platz steht. Nur am 30. August 1980 war nicht dabei, als Wilhelmshaven in der ersten Pokalrunde am VfL Bochum scheiterte. Im Ruhrstadion erlebten 3.000 Zuschauer einen 4:1-Erfolg der Gastgeber. Andreas Gaebler, der erst 1984 geboren wurde, konnte dort unmöglich dabei sein.
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