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Spielbericht DFB-Pokal: TSG 1899 Hoffenheim – TuS Koblenz
Der Bundesligist gab sich im Heimspiel keine Blöße und konnte die Gäste deutlich mit 4:0 bezwingen. Vor allem die Drangphase in der zweiten Halbzeit, in der alle vier Treffer fielen, machte den Unterschied aus.
(rb) Sinsheim. Im DFB-Pokal Achtelfinale gab es in Sinsheim keine Überraschung, denn Hoffenheim konnte sich im Heimspiel gegen Koblenz klar mit 4:0 durchsetzen. Nach einer ersten Halbzeit, die nicht viele Highlights hatte, erhöhten die Gastgeber in der zweiten Hälfte den Druck und zeigten dem Zweitligisten seine Grenzen auf.
PERSONAL & TAKTIK
Die Gastgeber mussten auf ein paar Positionen umstellen. So spielte Isaac Vorsah in der Innenverteidigung. Christian Eichner spielte wieder als Linksverteidiger und Andreas Ibertsberger rückte auf die rechte Seite. In der Offensive unterstützten Franco Zuculini und Maicosuel die Speerspitze Vedad Ibisevic.
Die Gäste agierten defensiver und liefen in einer 4-5-1 Formation auf. Manuel Hartmann und Rico Morack übernahmen im Mittelfeld die Defensivaufgaben und sicherten die Abwehr ab. Auf den Flügeln versuchten Emmanuel Krontiris und Melinho Druck zu erzeugen. Hinter Sehfki Kuqi agierte Ervin Skela und sollte im Mittelfeld als Dirigent fungieren.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Anfangsminuten bestimmten eindeutig die Gastgeber, obwohl die großen Chancen ausblieben. Die Koblenzer konnten einen missglückten Rückpass von Marvin Compper (16.) nicht ausnützen. Ansonsten war in den ersten 20 Minuten nicht viel von den Gästen zu sehen. Der Bundesligist hatte deutlich mehr Ballbesitz, doch im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft.
Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber den Druck erhöhen. Maicosuel konnte sich in der 26. Minute gegen drei Spieler durchsetzen, doch sein Schuss wurde abgefälscht. In der 32. Minute gab es dann die nächste gefährliche Aktion: Sejad Salihovic zirkelte einen Freistoß aus 21 Metern mitten aufs Tor. Yelldell ging auf Nummer sicher und lenkte den Ball über die Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Salihovic noch einen guten Freistoß, der aber am Tor vorbeiging. Der Zweitligist stand hinten sicher und machte die Räume eng. Hoffenheim hingegen war sehr bemüht und drängte auf das Tor. Doch richtige Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach dem Seitenwechsel machte Hoffenheim dort weiter, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Letztendlich wurde man auch dafür belohnt. In der 50. Minute erzielte Salihovic per Freistoß den Führungstreffer. Sein Ball ging allen vorbei und landete letztendlich im Tor. Nur vier Minuten später hatte der eingewechselte Chinedu Obasi die Chance, die Führung auszubauen, doch sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Es spielte nur Hoffenheim und der überragende Salihovic bediente Ibisevic mustergültig, doch dieser konnte den Ball nicht richtig kontrollieren.
Die Gäste konnten sich kaum ins Szene setzen und wenn dann versuchte man es aus der Distanz, doch der Schuss von Sefki Kuqi (63.) war für Timo Hildebrand kein Problem. Das Spiel schien jedoch bald entschieden zu sein. Ibisevic schüttelte zuerst Mavric ab, spielte im Strafraum dann Morack aus und traf letztendlich unhaltbar für Yelldell ins rechte untere Eck zum 2:0. Danach fiel Koblenz komplett auseinander. Ibisevic passte in der 71. Minute steil in den Lauf von Maicosuel, der spielend an Yeldell vorbeidribbelte und den Ball ins Tor schob. Das Spiel war nun endgültig entschieden. Die Hausherren wollten das Ergebnis nicht verwalten und hatten durch Maicosuel in der 78. Minute die nächste gute Möglichkeit. In den Schlussminuten versuchten es beide Mannschaften noch einmal und die Gastgeber konnten noch nachlegen. In der Schlussminute gelang Compper mit einem Kopfball, nach einem Eckball von Salihovic das 4:0
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Hoffenheim konnte lange Zeit keine Gefahr ausstrahlen, obwohl man gefällig kombinierte und den Gegner kontrollierte. Doch wenn aus dem Spiel nichts geht, kann man froh sein einen Sejad Salihovic in den eigenen Reihen zu haben, denn fast jeder seiner Freistöße bedeutet für den Gegner Gefahr und im Optimalfall entsteht dadurch auch ein Treffer, so wie bei Führungstreffer in diesem Spiel.
SPIELER DES SPIELS: Vedad IBISEVIC
Der Stürmer der Hoffenheimer war der überragende Akteur am Platz. Beinahe immer wieder wenn es aus dem Spiel gefährlich wurde, war Ibisevic daran beteiligt. Zuerst erzielte er das vorentscheidende 2:0 und leitete den dritten Treffer seiner Mannschaft ein.
SCHIEDSRICHTER – Note: 6
Schiedsrichter Günter Perl aus Pullach hatte das Spiel gut im Griff. Mit seinen Entscheidungen lag er fast immer richtig und machte keinen groben Fehler, obwohl er nicht allzu viele Möglichkeiten hatte, sich zu beweisen.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Das Spiel bot vor dem Pausenpfiff nicht allzu viele tolle Strafraumszenen. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber einen Gang zu und zeigten attraktiven Offensivfußball, der die Mannschaft schon seit längerer Zeit auszeichnet. Lediglich die Gäste ließen sich von dem Offensivfußball nicht anstecken und waren viel zu passiv.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Letztendlich war es für den Bundesligisten eine leichte Aufgabe und man konnte souverän in die nächste Runde einziehen. Die Gäste waren zu harmlos und deshalb ging der Sieg in der Höhe auch so in Ordnung.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel gesehen? Geht das Ergebnis so in Ordnung?
PERSONAL & TAKTIK
Die Gastgeber mussten auf ein paar Positionen umstellen. So spielte Isaac Vorsah in der Innenverteidigung. Christian Eichner spielte wieder als Linksverteidiger und Andreas Ibertsberger rückte auf die rechte Seite. In der Offensive unterstützten Franco Zuculini und Maicosuel die Speerspitze Vedad Ibisevic.
Die Gäste agierten defensiver und liefen in einer 4-5-1 Formation auf. Manuel Hartmann und Rico Morack übernahmen im Mittelfeld die Defensivaufgaben und sicherten die Abwehr ab. Auf den Flügeln versuchten Emmanuel Krontiris und Melinho Druck zu erzeugen. Hinter Sehfki Kuqi agierte Ervin Skela und sollte im Mittelfeld als Dirigent fungieren.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Anfangsminuten bestimmten eindeutig die Gastgeber, obwohl die großen Chancen ausblieben. Die Koblenzer konnten einen missglückten Rückpass von Marvin Compper (16.) nicht ausnützen. Ansonsten war in den ersten 20 Minuten nicht viel von den Gästen zu sehen. Der Bundesligist hatte deutlich mehr Ballbesitz, doch im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft.
Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber den Druck erhöhen. Maicosuel konnte sich in der 26. Minute gegen drei Spieler durchsetzen, doch sein Schuss wurde abgefälscht. In der 32. Minute gab es dann die nächste gefährliche Aktion: Sejad Salihovic zirkelte einen Freistoß aus 21 Metern mitten aufs Tor. Yelldell ging auf Nummer sicher und lenkte den Ball über die Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Salihovic noch einen guten Freistoß, der aber am Tor vorbeiging. Der Zweitligist stand hinten sicher und machte die Räume eng. Hoffenheim hingegen war sehr bemüht und drängte auf das Tor. Doch richtige Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach dem Seitenwechsel machte Hoffenheim dort weiter, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Letztendlich wurde man auch dafür belohnt. In der 50. Minute erzielte Salihovic per Freistoß den Führungstreffer. Sein Ball ging allen vorbei und landete letztendlich im Tor. Nur vier Minuten später hatte der eingewechselte Chinedu Obasi die Chance, die Führung auszubauen, doch sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Es spielte nur Hoffenheim und der überragende Salihovic bediente Ibisevic mustergültig, doch dieser konnte den Ball nicht richtig kontrollieren.
Die Gäste konnten sich kaum ins Szene setzen und wenn dann versuchte man es aus der Distanz, doch der Schuss von Sefki Kuqi (63.) war für Timo Hildebrand kein Problem. Das Spiel schien jedoch bald entschieden zu sein. Ibisevic schüttelte zuerst Mavric ab, spielte im Strafraum dann Morack aus und traf letztendlich unhaltbar für Yelldell ins rechte untere Eck zum 2:0. Danach fiel Koblenz komplett auseinander. Ibisevic passte in der 71. Minute steil in den Lauf von Maicosuel, der spielend an Yeldell vorbeidribbelte und den Ball ins Tor schob. Das Spiel war nun endgültig entschieden. Die Hausherren wollten das Ergebnis nicht verwalten und hatten durch Maicosuel in der 78. Minute die nächste gute Möglichkeit. In den Schlussminuten versuchten es beide Mannschaften noch einmal und die Gastgeber konnten noch nachlegen. In der Schlussminute gelang Compper mit einem Kopfball, nach einem Eckball von Salihovic das 4:0
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Hoffenheim konnte lange Zeit keine Gefahr ausstrahlen, obwohl man gefällig kombinierte und den Gegner kontrollierte. Doch wenn aus dem Spiel nichts geht, kann man froh sein einen Sejad Salihovic in den eigenen Reihen zu haben, denn fast jeder seiner Freistöße bedeutet für den Gegner Gefahr und im Optimalfall entsteht dadurch auch ein Treffer, so wie bei Führungstreffer in diesem Spiel.
SPIELER DES SPIELS: Vedad IBISEVIC
Der Stürmer der Hoffenheimer war der überragende Akteur am Platz. Beinahe immer wieder wenn es aus dem Spiel gefährlich wurde, war Ibisevic daran beteiligt. Zuerst erzielte er das vorentscheidende 2:0 und leitete den dritten Treffer seiner Mannschaft ein.
SCHIEDSRICHTER – Note: 6
Schiedsrichter Günter Perl aus Pullach hatte das Spiel gut im Griff. Mit seinen Entscheidungen lag er fast immer richtig und machte keinen groben Fehler, obwohl er nicht allzu viele Möglichkeiten hatte, sich zu beweisen.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Das Spiel bot vor dem Pausenpfiff nicht allzu viele tolle Strafraumszenen. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber einen Gang zu und zeigten attraktiven Offensivfußball, der die Mannschaft schon seit längerer Zeit auszeichnet. Lediglich die Gäste ließen sich von dem Offensivfußball nicht anstecken und waren viel zu passiv.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Letztendlich war es für den Bundesligisten eine leichte Aufgabe und man konnte souverän in die nächste Runde einziehen. Die Gäste waren zu harmlos und deshalb ging der Sieg in der Höhe auch so in Ordnung.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel gesehen? Geht das Ergebnis so in Ordnung?
Goal.com-Flutlicht
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