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Einzelkritik: Der 1. FC KAISERSLAUTERN in Noten
Gegen Bayer 04 Leverkusen überzeugte der 1. FC Kaiserslautern in der letzten Pokalrunde noch so stark, nun aber gab es gegen Werder Bremen die Ernüchterung. An der Weser blieben die „Roten Teufel“ letztlich komplett ohne Chance. Die Niederlage war verdient und auch in der Höhe leistungsgerecht.
Tobias SIPPEL – Note: 5.5
Der Torhüter hatte keine gravierenden Aussetzer, aber auch nur sehr wenige nennenswerte Paraden. Zudem sah er beim 0:2-Treffer nicht wirklich gut aus. Er konnte seiner Mannschaft nicht helfen, auch weil er bei den Gegentoren im Stich gelassen wurde.
Alexander BUGERA – Note: 4
Der Verteidiger wäre gerade wegen seiner Erfahrung eine wichtige Säule gewesen, konnte diesen Anforderungen aber nicht gerecht werden. Defensiv war er bei Angriffen über die Außen nicht immer zur Stelle und nach vorne wirkte er zögerlich und unkonzentriert.
Martin AMEDICK – Note: 4
Bisher spielte Amedick eine so starke Saison, aber gegen Bremen hatte er nicht seinen besten Tag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fing er sich zwar immer mehr, aber er war nicht der gewohnte Führungsspieler für seine Kollegen.
RODNEI – Note: 3.5
Er war bei den allen drei Gegentreffern nicht im Bilde. Die Zuordnung schien da nicht zu stimmen und vor allem beim zweiten Tor der Bremer sah er schlecht aus, als er zusammen mit Bugera Marin attackierte und dann im Zentrum fehlte.
Florian DICK – Note: 6
Er war der beste Pfälzer auf dem Platz. Mit einer ordentlichen Leistung in der Abwehr und bemühtem Spiel nach vorne gefiel er insgesamt recht gut. Allerdings fehlte ihm das letzte Quäntchen Fortune.
Daniel PAVLOVIC – Note: 2
Er konnte Sidney Sam zu keinem Zeitpunkt ersetzen. Spielerisch war das sehr dürftig und auch in den Zweikämpfen stellte er sich oft sehr ungeschickt an. Für weitere Aufgaben konnte sich Pavlovic erstmal nicht empfehlen.
Bastian SCHULZ (bis zur 79. Minute) – Note: 4.5
Im Mittelfeld versuchte er immer wieder bemüht zu organisieren und seiner Mannschaft Leben einzuhauchen. Phasenweise gelang ihm das auch. Aber insgesamt war auch sein Auftritt nicht überzeugend vor allem im Spielaufbau.
Georges MANDJECK (bis zur 46. Minute) – Note: 3.5
Mit einigen guten Zweikämpfen, aber auch mit vielen leichtsinnigen Ballverlusten spielte die Stuttgarter Leihgabe auf. Nach zuletzt schwachen Spielen enttäuschte er nun auch wieder gegen die Hanseaten.
Dragan PALJIC (bis zur 52. Minute) – Note: 4
Er konnte ebenfalls nach vorne keine Akzente setzen, war aber viel unterwegs und bestritt eine Vielzahl an Zweikämpfen, von denen er aber auch einige verlor. Insgesamt muss von ihm mehr kommen. Er blieb unter seinen Möglichkeiten.
Adam NEMEC – Note: 5
Er riss viele Lücke, die seine Mitspieler aber nicht nutzen konnten. Zudem hatte er im zweiten Durchgang zwei, drei sehr schöne öffnende Pässe. Mit ein wenig mehr Unterstützung seiner Kollegen wäre mehr möglich gewesen.
Erik JENDRISEK – Note: 3.5
Der Angreifer hatte einige Fouls zu verbuchen und blieb spielerisch blass. Selbst Lakic hatte nach seiner Einwechslung mehr gelungene Aktionen, als der slowakische Nationalspieler. In der Liga muss auch er sich wieder steigern.
Jiri BILEK (ab der 46. Minute) – Note: 3.5
Er machte es auch nicht besser als sein Vorgänger Bilek. Bei einigen Angriffen der Bremer sah er verdammt schwach aus und nach vorne wusste er trotz seiner körperlichen Stärke keine Akzente zu setzen. Er nutzte seine Chance nicht.
Srdjan LAKIC (ab der 52. Minute) – Note: 4
Er war insgesamt sehr viel unterwegs, konnte aber nach seiner langen Verletzungspause noch nicht wieder in das taktische Gefüge eingebunden werden. Eine kleinere Fehler am Ball hatte er zudem zu verzeichnen.
Fabian MÜLLER (ab der 79. Minute) – Note: nicht zu bewerten
Er kam sehr spät in die Begegnung und konnte selbstverständlich nicht mehr viel ausrichten. Es war seit langem wieder sein erster Einsatz und die verbleibenden Minuten ließen ihm nicht viel Raum, sich zu beweisen.
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