Roundup DFB-Pokal: Die Samstagsspiele um 15.30 Uhr
Zunächst sah es in Heilbronn nach einer faustdicken Überraschung aus, doch am Ende setzten sich alle Favouriten durch.
(cv) Heilbronn. Die SG Sonnenhof Großaspach stand zur Pause gegen den VfB Stuttgart in der 2. Runde des DFB-Pokals, doch am Ende setzte sich der Bundesligist doch relativ souverän durch. Alle Ergebnisse von diesem Nachmittag auf einem Blick:
Kickers Emden – 1. FC Köln 0:3 (0:1)
Es dauerte lange bis zum ersten Tor: Brecko flankte und Mohammad stieg am höchsten (37.). Auch am zweiten Tor nach der Pause war Brecko beteiligt, als er von der rechten Seite auf Sanou abgab, der nur noch einzuschieben brauchte – 0:2 (59.). Zwei Minuten vor Schluss traf ER dann doch noch: Podolski zog mit links im Strafraum ab und traf zum 3:0 (88.).
Dynamo Dresden – 1. FC Nürnberg 0:3 (0:2)
Peer Kluge verwandelt nach einer Flanke von Diekmeier mit feiner Technik zum 1:0 (12.). Kurz darauf schon das 2:0: Marek Mintal ließ sich die Chance nicht nehmen und netzte einen Abklatscher von Keeper Keller ein (25.). Gündogan sorgte dann in der 53. Minute für die Entscheidung, als er nach einem Freistoß den Ball ins lange Eck schoss (53.).
SG Sonnenhof Großaspach – VfB Stuttgart 1:4 (1:0)
Tatsächlich ging der absolute Underdog in Führung: Nach einem Freistoß ist Stuttgarts Abwehr konfus und Shaban Ismaili nutzt das zum 1:0 (37.). Kurz nach Wiederbeginn hatte Großaspach sogar die Chance um zu Erhöhen, doch stattdessen traf Stuttgart: Thomas Hitzlsperger schoss mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern zum Ausgleich ein (55.). Nur wenige Minuten später drehte Cacau mit seinem Treffer das Spiel für eine engagiertere Stuttgarter Elf (62.), Simak erhöhte nur wenig später per Heber auf 3:1 (66.) und 4:1 (87.).
SpVgg Weiden – Borussia Dortmund 1:3 (0:1)
Neuzugang Luca Barrios markierte seinen ersten Pflichtspieltreffer für Dortmund: Der Argentinier sprintete in einen Pass aus dem Mittelfeld und schob an Sela vorbei ins Tor ein (24.). Direkt nach der Pause dann schon die Entscheidung: Tinga kommt per Hackentrick in den Strafraum und legt auf Sahin ab, der nur noch zum 2:0 verwandeln musste (46.). Zehn Minuten vor Schluss kam Weiden sogar noch einmal ran: Mendez markierte das 1:2 (79.). In den Schlussekunden traf der eingewechselte Zidan noch zum 3:1 (92.).
SV 07 Elversberg – SC Freiburg 0:2 (0:1)
Eine Standardsituation brachte Freiburg die Führung: Nach einer Ecke köpfte Butscher zum 1:0 ein (30.). Sieben Minuten vor dem Schluss markierte der eingewechselte Reisinger mit einem harten Flachschuss das 2:0 für Freiburg (83.).
FSV Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 1:2 (0:1)
Es begann mit Glück im Unglück für Frankfurt: Bradley verschoss einen Elfmeter nach Foul von Voigt an Colautti, doch Klandt hielt (8.). Dann hatte Arango den Ball am Sechszehner und zog einfach ab. Voigt blieb der Pechvogel und fälschte den Ball hoch in die Maschen ab (27.). Direkt nach der Pause schwächte sich Frankfurt dann selbst: Simac trat während einer Unterbrechung auf seinen am Boden liegenden Gegenspieler nud sah zurecht die rote Karte (47.). Daraufhin schlug sich die Überlegenheit des Bundesligisten auch auf der Anzeigetafel aus, denn Colautti traf nach Vorlage von Arango zum 2:0 (59.). Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es noch einmal spannend, als Junior Ross Heimeroth zum 1:2-Anschlusstreffer überwinden konnte (73.). Dennoch passierte nichts mehr.
SpVgg Unterhaching – Arminia Bielefeld 0:3 (0:2)
Ein sehenswerter Treffer ließ die Arminia in Führung gehen: Feick flankte von links und Halfar nimmt den Ball aus dem Lauf und setzt ihn bärenstark unter die Latte (34.). Kurz vor der Pause schlug dann Katongo zu: Die Hachinger dachten Katongo stünde im Abseits, aber falsch gedacht – der Bielefelder verwandelte völlig frei zum 2:0 (45.). Und im selben Tempo ging es weiter, denn Federico zielte ganz genau und traf aus 16 Metern zum 3:0 (53.). Danach fuhr Bielefeld das Tempo deutlich zurück.
SC Paderborn – TSV 1860 München (0:1)
Nach einer Ecke von Rösler bekommt die Abwehr der Paderborner den Ball nicht raus und Felhi nutzt die Chance zum Führungstreffer (24.). In der Schlussminute gab es noch einen Aufreger, als die Paderborner den Ball hinter der Torlinie wähnten.
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