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Serie ELF – Platz 9: Stellt Preussen Münster der Hertha ein Bein?
Vorsicht, Stolperstein! Wir wollen hier nichts überstrapazieren, aber der Pokal hat nun einmal doch seine eigenen Gesetze. Und Goal.com hat ELF, sein neues Ranking, in dem der Cup der guten Hoffnung den Anfang macht. Wo lauern die Überraschungen im Pokal? Welcher Favorit könnte als erster die Segel streichen? Heute geht es weiter mit Rang neun: Regionalligist Preussen Münster fordert Euro-League-Teilnehmer Hertha BSC Berlin heraus.
Von Falko BLÖDING
Münster. Wie es sich anfühlt, kurz vor einer Pokalüberraschung zu stehen, das durfte Preussen Münster bereits im vergangenen Jahr spüren. Gegen den Bundesligisten VfL Bochum schnupperten der Regionalligist in der ersten DFB-Pokal-Runde 120 Minuten an der Sensation, um schließlich in der Lotterie des Elfmeterschießens doch den Kürzeren zu ziehen. Ähnliches, allerdings mit positivem Ausgang, schwebt den „Adlern“ in diesem Jahr für die Begegnung mit Hertha BSC Berlin vor.
„Das ist sehr attraktiv“
Schon die Auslosung für die erste Hauptrunde wurde zelebriert. Vorstand, Mannschaft und Fans sahen sich gemeinsam die Ziehung der Loskugeln auf einer Leinwand im Münsteraner Kino an. Als Bundestorwarttrainer Andy Köpke und Nationalspielerin Renate Lingor den Preussen Hertha BSC als Gegner bescherten, ging Jubel durch den Saal. „Das ist sehr attraktiv. Wir haben eine kleine Chance, auch wenn Hertha letzte Saison beinahe Meister geworden wäre“, kommentierte Trainer Roger Schmidt direkt nach der Auslosung.
Schmidt brachte frischen Wind
Seit Schmidt in Münster das Zepter übernommen hat, weht ein frischer Wind durch den Verein, der 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga gehörte. Der ehemalige Delbrücker übernahm den Verein 2007 und wurde auf Anhieb Meister in der Oberliga Westfalen und sicherte sich damit die angestrebte Qualifikation für die Regionalliga. Der Klub, der von 1994 bis 2006 durchgängig in der Regionalliga zu Hause war, etablierte sich sofort in der neuen Spielklasse und wurde am Ende Vierter. Zu viele Unentschieden machten eine noch bessere Abschlussplatzierung zunichte, in diesem Jahr soll der Aufstieg in die 3. Liga angepeilt werden.
Fans stehen hinter ihrer Mannschaft
Preussen Münster hat eine junge, talentierte Mannschaft. Nach langer Zeit stehen auch die Münsteraner wieder voll hinter ihrem Verein. So kamen in der Meistersaison 2007/08 beispielsweise 9467 Zuschauer im Schnitt ins Preussenstadion an der Hammer Straße (Fassungsvermögen 15.050 Plätze). Zum Vergleich: Danach folgten die Sportfreunde Lotte mit einem Schnitt von knapp 2100 Zuschauern pro Partie. Keine Frage, die Adler sind in Münster sind wieder „in“.
Junge Elf mit starker Abwehr
Roger Schmidt hat um Kapitän Orhan Özkara eine entwicklungsfähige Mannschaft aufgebaut. Nur drei Spieler im Kader haben die 30 bereits überschritten. Gezielt hat sich Teammanager Carsten Gockel, der früher selbst für den Verein auf Torejagd ging, um vielversprechende Talente aus der Region bemüht. Zu den Leistungsträgern zählen Spielmacher Mehmet Kara, Torjäger Wojciech Pollok, der aus Wilhelmshaven kam, Abwehrchef Özkara und Linksverteidiger Jens Wissing, der aus der eigenen Jugend stammt. Prunkstück der Mannschaft ist die Defensive. Nur die Reserve des 1. FC Köln (34) kassierte im Vorjahr weniger Gegentreffer als Münster (36.).
Preetz warnt
Die Hertha tut gut daran, den Außenseiter nicht zu unterschätzen. Das hatte auch Geschäftsführer Michael Preetz schnell erkannt: „Preußen Münster ist ein echter Traditionsverein! Hertha ist im Pokal aber traditionell eher gebeutelt. Deswegen werden wir Preußen sehr ernst nehmen und uns vorbereiten, wie auf ein Bundesliga-Spiel.“
Münster. Wie es sich anfühlt, kurz vor einer Pokalüberraschung zu stehen, das durfte Preussen Münster bereits im vergangenen Jahr spüren. Gegen den Bundesligisten VfL Bochum schnupperten der Regionalligist in der ersten DFB-Pokal-Runde 120 Minuten an der Sensation, um schließlich in der Lotterie des Elfmeterschießens doch den Kürzeren zu ziehen. Ähnliches, allerdings mit positivem Ausgang, schwebt den „Adlern“ in diesem Jahr für die Begegnung mit Hertha BSC Berlin vor.
„Das ist sehr attraktiv“
Schon die Auslosung für die erste Hauptrunde wurde zelebriert. Vorstand, Mannschaft und Fans sahen sich gemeinsam die Ziehung der Loskugeln auf einer Leinwand im Münsteraner Kino an. Als Bundestorwarttrainer Andy Köpke und Nationalspielerin Renate Lingor den Preussen Hertha BSC als Gegner bescherten, ging Jubel durch den Saal. „Das ist sehr attraktiv. Wir haben eine kleine Chance, auch wenn Hertha letzte Saison beinahe Meister geworden wäre“, kommentierte Trainer Roger Schmidt direkt nach der Auslosung.
Schmidt brachte frischen Wind
Seit Schmidt in Münster das Zepter übernommen hat, weht ein frischer Wind durch den Verein, der 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga gehörte. Der ehemalige Delbrücker übernahm den Verein 2007 und wurde auf Anhieb Meister in der Oberliga Westfalen und sicherte sich damit die angestrebte Qualifikation für die Regionalliga. Der Klub, der von 1994 bis 2006 durchgängig in der Regionalliga zu Hause war, etablierte sich sofort in der neuen Spielklasse und wurde am Ende Vierter. Zu viele Unentschieden machten eine noch bessere Abschlussplatzierung zunichte, in diesem Jahr soll der Aufstieg in die 3. Liga angepeilt werden.
Fans stehen hinter ihrer Mannschaft
Preussen Münster hat eine junge, talentierte Mannschaft. Nach langer Zeit stehen auch die Münsteraner wieder voll hinter ihrem Verein. So kamen in der Meistersaison 2007/08 beispielsweise 9467 Zuschauer im Schnitt ins Preussenstadion an der Hammer Straße (Fassungsvermögen 15.050 Plätze). Zum Vergleich: Danach folgten die Sportfreunde Lotte mit einem Schnitt von knapp 2100 Zuschauern pro Partie. Keine Frage, die Adler sind in Münster sind wieder „in“.
Junge Elf mit starker Abwehr
Roger Schmidt hat um Kapitän Orhan Özkara eine entwicklungsfähige Mannschaft aufgebaut. Nur drei Spieler im Kader haben die 30 bereits überschritten. Gezielt hat sich Teammanager Carsten Gockel, der früher selbst für den Verein auf Torejagd ging, um vielversprechende Talente aus der Region bemüht. Zu den Leistungsträgern zählen Spielmacher Mehmet Kara, Torjäger Wojciech Pollok, der aus Wilhelmshaven kam, Abwehrchef Özkara und Linksverteidiger Jens Wissing, der aus der eigenen Jugend stammt. Prunkstück der Mannschaft ist die Defensive. Nur die Reserve des 1. FC Köln (34) kassierte im Vorjahr weniger Gegentreffer als Münster (36.).
Preetz warnt
Die Hertha tut gut daran, den Außenseiter nicht zu unterschätzen. Das hatte auch Geschäftsführer Michael Preetz schnell erkannt: „Preußen Münster ist ein echter Traditionsverein! Hertha ist im Pokal aber traditionell eher gebeutelt. Deswegen werden wir Preußen sehr ernst nehmen und uns vorbereiten, wie auf ein Bundesliga-Spiel.“
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