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Der niederländische Mittelfeldspieler äußert sich zur aktuellen Situation beim Hamburger SV und stellt klar: "Persönliche Schicksale sind doch total egal!"

Hamburg. Glücklich im DFB-Pokal eine Runde weitergekommen, ein Unentschieden zum Bundesliga-Auftakt bei Aufsteiger 1. FC Köln und eine 0:3-Niederlage im ersten Heimspiel der Saison gegen Neuling SC Paderborn - der Start in die neue Spielzeit hätte für den Hamburger SV durchaus ruhiger verlaufen können. Mirko Slomka kündigte daher an, dass es im kommenden Spiel gegen Hannover 96 einige Veränderungen gibt.

"Uns Spielern fehlen nach dem Fehlstart in der Liga die Argumente. Der Coach versucht Reizpunkte zu setzen, die beste Mannschaft aufs Feld zu schicken", kommentiert Kapitän Rafael van der Vaart im Bild-Interview die Ankündigung seines Trainers.

Auch ihn selbst könnte es mit einem Platz auf der Ersatzbank erwischen: "Namen sind Schall und Rauch. Man darf vor ihnen nicht haltmachen. Persönliche Schicksale sind doch total egal. Es zählt nur der HSV, der Erfolg, nichts sonst."

"Wir brauchen Geduld"

Van der Vaart selbst musste die Länderspielreise mit den Niederlanden verletzungsbedingt absagen, wird aber für den kommende Bundesliga-Spieltag wieder zur Verfügung stehen. "Nach dem Wochenende werde ich wieder ins Mannschafts-Training einsteigen", so der Mittelfeldspieler.

Mit den Nordlichtern, die vor Transferschluss noch Lewis Holtby, Julian Green und Cleber verpflichteten, soll es nun "Schritt für Schritt" nach oben gehen. Derzeit rangiert man nach zwei Begegnungen mit einem Punkt auf dem 17. und vorletzten Tabellen-Rang.

"Wir brauchen Geduld", ist sich der 31-Jährige sicher. "Klar ist, dass wir nach Paderborn was gutzumachen haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir bei 96 die Wende zum Guten schaffen können", blickt van der Vaart auf die nächste Aufgabe.

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