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Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender stärkt seinem Trainer den Rücken und betont den Wunsch nach weiterer Zusammenarbeit. Allerdings dürfe Horst Heldt über andere Namen nachdenken...

Gelsenkirchen. Clemens Tönnies springt Jens Keller in der Trainerdiskussion zur Seite und stärkt dem Trainer von Schalke 04 den Rücken. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Knappen hat großes Vertrauen in den kritisierten Coach der Gelsenkirchener - betonte aber, dass Manager Horst Heldt sich mit anderen Namen beschäftigen dürfe.

"Wir kritisieren Jens Keller nicht, die Fans kritisieren ihn nicht, der Vorstand kritisiert ihn nicht. Mir ist es mittlerweile zu viel", sagte Tönnies am Sonntag bei Sport 1 im "Volkswagen Doppelpass" und brandmarkte die Diskussionen über Keller als "blödsinnig".

"Er ist unser Trainer und bleibt es auch", stellte Tönnies klar. Der 58-Jährige lobte den Schalker Übungsleiter ausdrücklich: "Ich finde, dass er einen Riesenjob macht. Je größer der Druck ist, desto ruhiger wird er - das ist eine Riesen-Stärke. Wir haben einen guten Kader und Jens Keller wird ihn zum Laufen bringen."

"Waren immer offen mit Keller"

Allerdings weiß auch Tönnies, dass die Kritik an Keller mit weiteren sportlichen Tiefschlägen wieder zunehmen wird. Deshalb habe der Manager das Recht, über Alternativen nachzudenken. "Ich denke Horst Heldt hat die Pflicht, sich mit jedem Trainer, der für Schalke in Betracht kommt, auch zu befassen", so Tönnies.

"Das ist sein legitimes Recht. Mehr war da auch nicht. Wir waren immer offen mit Jens Keller", so der Fleischfabrikant aus Rheda-Wiedenbrück, der augenzwinkernd anfügte: "Und wenn sich Horst Heldt morgen mit Pep Guardiola trifft, ist das auch okay."

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