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Nils Petersen schmeckt seine Joker-Rolle bei Werder gar nicht, aktuell scheint keine Verbesserung in Sicht. Dennoch gibt sich der Stürmer kämpferisch und respektiert Trainer Dutt.

Bremen. Werder Bremen droht der erste Unruheherd der neuen Saison. Stürmer Nils Petersen ist unzufrieden mit seiner neuen Joker-Rolle, wenngleich er vorerst die Anweisungen seines Trainers Robin Dutt respektiert und akzeptiert.

"Es war keine leichte Situation am Wochenende", erklärte Petersen, der im Pokalspiel gegen Illertissen (3:2 n.V.) die kompletten 120 Minuten auf der Bank saß, laut der Bild: "Jetzt kommt Di Santo wieder, dann ist es noch mal eine andere Situation. Darum war es schon enttäuschend für mich. Ich bin davon ausgegangen zu spielen. Das war nicht schön. Aber das geht allen so, die draußen sitzen."

Petersen: "Dutt ist der Chef"

In den vergangenen beiden Jahren gehörte Petersen zum absoluten Stammpersonal der Bremer, doch seine Scorer-Punktzahl ging in der vergangenen Saison bereits von 17 auf neun runter. "Der Trainer hat mit mir gesprochen", berichtete der 25-Jährige weiter: "Es war ein gutes Gespräch. Er hat mir eine Erklärung gegeben, die ich akzeptiere und respektiere. Er ist der Chef."

An einen Wechsel denkt der bis 2017 an Werder gebundene Stürmer deshalb vorerst ohnehin nicht: "Noch nicht, nein. Dafür bin ich zu ehrgeizig. Ich lasse mich davon nicht runterziehen, dass ich das erste Spiel nicht gespielt habe. Ich will dem Trainer beweisen, dass er einen Fehler gemacht hat."

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