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Beim HSV soll es auch dank Investor Klaus-Michael Kühne steil nach oben gehen. Der 77-Jährige erwartet von den Hanseaten gar "vier bis sechs Punkte" aus den ersten beiden Spielen.

Hamburg. Investor Klaus-Michael Kühne hat beim Bundesligisten Hamburger SV einen "einstelligen Tabellenplatz" als Saisonziel ausgegeben. "Und wenn es noch weiter nach oben geht, freue ich mich schon", sagte Kühne bei einem Besuch in der Hansestadt dem NDR. Er erwarte, dass sich das Team von Trainer Mirko Slomka nach dem Fast-Abstieg der vergangenen Saison in der neuen Spielzeit stabilisiert und forderte einen erfolgreichen Saisonstart.

"Es sollten vier bis sechs Punkte werden aus den ersten beiden Spielen", sagte Kühne der Hamburger Morgenpost. Zum Liga-Auftakt tritt der HSV am 23. August beim 1. FC Köln an, eine Woche später kommt mit dem SC Paderborn ein weiterer Aufsteiger in den Volkspark. Der Logistik-Unternehmer hatte den finanziell klammen Hanseaten kürzlich ein Darlehen in Höhe von 17 Millionen Euro für neue Spieler gewährt, das in Anteile an der neuen HSV AG umgewandelt werden soll.

"Das war ein Drama"

Den Platz in der oberen Tabellenhälfte bezeichnete Kühne aber nur als Zwischenstation. "Es ist ein langer Weg, in der Liga zu den Spitzenteams zu gehören", sagte der Milliardär. Wichtig sei es, dass es "bergauf geht und nicht bergab. Das war ja ein Drama zuletzt." Der Bundesliga-Dino hatte den ersten Abstieg in der Vereinsgeschichte in der zurückliegenden Spielzeit erst in der Relegation abgewendet.

Nach den Sommertransfers Nicolai Müller (Mainz 05), Valon Behrami (SSC Neapel), Matthias Ostrzolek und Zoltan Stieber (Greuther Fürth) hat Kühne einen neuen Wunschspieler auf dem Zettel. "Max Kruse wäre was für den HSV. Der kommt aus der Gegend und hat Hamburger Wurzeln", sagte der Geldgeber dem Hamburger Abendblatt.

Nationalspieler Kruse wuchs in Hamburg auf und spielt seit 2013 für Borussia Mönchengladbach. Sein Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2017. Auch vor der Verpflichtung von HSV-Kapitän Rafael van der Vaart vor zwei Jahren hatte Kühne seine Wünsche öffentlich artikuliert.

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