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Sammer: "Lassen uns den Mund nicht verbieten"

Die Münchner und die Dortmunder Vereinsbosse werden wohl keine Freude mehr: Nach Zorcs Konter gegenüber Rummenigge hat jetzt Sammer eine klare Ansage parat.

München. Der mediale Dauerstreit zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund kommt nicht zur Ruhe. Nachdem Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge öffentlich über die Ausstiegsklausel von Dortmunds Marco Reus spekuliert hatte, hagelte es Kritik vom BVB. Jetzt schoss FCB-Sportvorstand Matthias Sammer öffentlich zurück.

"Wir lassen uns von niemandem den Mund verbieten", stellte Sammer gegenüber Sport 1 klar und reagierte damit auf Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Der hatte am Mittwoch noch erklärt, dass er es begrüßen würde, wenn Rummenigge "einfach mal den Mund halten würde".

Bayerns Vorstandsboss hatte den aktuellsten medial ausgetragenen Zwist zwischen den beiden Klubs mit seinen Äußerungen über Reus losgetreten und gleichzeitig den Gerüchten über einen baldigen Wechsel des Offensivmannes nach München neue Nahrung gegeben.

"Es ist bekannt, dass der Spieler bei Borussia Dortmund ist und eine Ausstiegsklausel hat, die, so Gerüchte, bei 25 Millionen Euro liegt", erklärte Rummenigge in der Sport Bild. Zuletzt war von einer festgeschriebenen Ablöse in Höhe von 35 Millionen Euro die Rede gewesen. In München wird Reus angeblich als möglicher Nachfolger für Franck Ribery gesehen.

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