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Werder Bremen wieder nach Europa? Alles möglich, sagt der Italiener und stapelt damit überhaupt nicht tief, wie er erklären kann.

Bremen. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit stand Werder Bremen im Finale des UEFA-Pokals. Der Weg dahin zurück sei gar nicht so weit, sagt nun Luca Caldirola. Warum der Verteidiger so optimistisch in die neue Bundesliga-Saison geht? Er hat mehrere Antworten.

"Wir kennen uns als Mannschaft jetzt noch besser, kennen die Vorstellungen des Trainers genau", erklärt Caldirola der Kreiszeitung Syke und betont, dass die Vorbereitung "besser war als im vergangenen Jahr". Die Tests aus den zurückliegenden Wochen seien "sehr gut" und größtenteils "überzeugend" gewesen.

"Wir sind bereit", unterstreicht der 23-Jährige, "und warten jetzt auf das Pokalspiel gegen Illertissen." Dann gilt es für den Klub von der Weser nach drei Jahren "endlich mal die erste Runde zu überstehen". Zuletzt scheiterten die Norddeutschen an Heidenheim, Preußen Münster und dem 1. FC Saarbrücken. "Das müssen wir gewinnen", stellt Caldirola daher unmissverständlich klar.

"Habe ein sehr gutes Gefühl"

Seinen Optimismus nährt er auch durch die Neuzugänge Izet Hajrovic, Fin Bartels und Alejandro Galvez. Alle seinen eine echte Verstärkung für das Team. "Ich habe ein sehr gutes Gefühl", gibt er daher unverhohlen zu und blickt schon einmal weit in die Zukunft: "Mein Traum bleibt die Europa League."

Als Vorbild diene dem italienischen Jugendnationalspieler Mainz, das auch kein Experte auf dem internationalen Zettel hatte. "Warum sollte uns das nicht gelingen? Ich denke, das ist realistisch." Dass die 05er die Qualifikation am Ende aber doch verpassten, sollten sich die Norddeutschen dann aber nicht zu eigen machen…

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