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Lewandowski: BVB? "Brauchen die Rivalität"

Lewandowski schreibt seinen Ex-Klub nicht ab: Dortmund habe gelernt, hochkarätige Abgänge zu kompensieren. Er selbst komme als "besserer Spieler" nach München.

München. Mit Robert Lewandowski hat der FC Bayern München den besten Bundesliga-Torjäger der vergangenen Saison verpflichtet. Seinen Ex-Klub Borussia Dortmund will der Pole dennoch nicht abschreiben. "Dortmund ist immer gefährlich", erklärt er im Interview mit der Sport Bild.

"Sie haben oft gezeigt, dass sie immer zurückkommen: Beim Weggang von Sahin, von Kagawa, von Götze", so der Angreifer weiter. "Dortmund schon vor der Saison abzuschreiben, wäre sehr gefährlich. Sie sind ein ernsthafter Konkurrent für uns." Gerade die Rivalität mit den Schwarz-Gelben verleihe beiden Klubs ungeahnte Kräfte: "Wir brauchen die Rivalität. Das gehört doch zum Fußball. Durch diese Konkurrenz stachelt man sich gegenseitig an und wird noch besser", so Lewy: "Wir brauchen den Ärger mit dem BVB."

Diese Motivation soll dem Torschützenkönig im Duell mit seinen Gegenspielern helfen. Ein Appell geht aber an die Unparteiischen: "Vom BVB weiß ich, wie hart mich die Gegner verteidigen wollen - aber dagegen bin ich gewappnet. Hoffentlich auch die Schiedsrichter."

Als "besserer Spieler" nach München

Auf seine Zeit im Ruhrpott blickt Lewandowski ausschließlich positiv zurück: "Mir war klar, dass ich bis zum letzten Tag alles für den BVB geben will. Ich habe viel gelernt. Diese Erfahrung hat mich stärker gemacht, vor allem mental. Es war nicht einfach, diesen Rummel auszublenden. Aber ich habe meine Leistung gebracht", so der 25-Jährige weiter.

Als "besserer Spieler" wechselt er nun nach München, wo er "viele Titel, möglichst alle" gewinnen will. Auf seinen neuen alten Kollegen und mittlerweile Weltmeister Mario Götze freut er sich besonders: "Ich wusste bei meinem Wechsel natürlich, dass es zwischen ihm und mir immer gut funktioniert hat", aber Mario könne "noch besser werden".

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