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Pep: "Ich hasse das Tiki-Taka"

Für den FCB-Coach ist Tiki-Taka ein leerer Begriff. Zudem verriet er, welches die bitterste Niederlage seiner Karriere war und warum er Barca verließ.

München. Während der FC Bayern München in den USA auf Marketing-Reise ist, veröffentlicht mit Marti Perarnau ein Vertrauter Pep Guardiola Details aus dessen Tätigkeit beim Rekordmeister.

"Ich hasse das Tiki-Taka", so zitiert Perarnau den Meistertrainer in der bald erscheinenden Biografie "Herr Pep", aus der die katalanische Zeitung Ara erste Inhalte veröffentlichte.

"Der Ballbesitz ist nur ein Mittel, um sich zu ordnen und sich im Gegenzug wieder zu bewegen. Wenn es keine 15 Pässe am Stück werden, ist es unmöglich, einen ordentlichen Übergang zwischen Angriff und Defensive zu schaffen", habe Guardiola gesagt. Bereits vor Wochen hatte Perarnau gegenüber der tz verraten, dass der Begriff des Tiki-Taka lediglich ein "Marketingkonzept" sei.

"Ballbesitz ist nur ein Mittel"

Des Weiteren gab Guardiola zu: "Die größte Scheiße meiner Trainerlaufbahn war ohne Zweifel das 0:4 gegen Real Madrid in der Champions League." Die Münchner mussten im April nach einer krachenden 0:4-Rückspiel-Klatsche in der Allianz Arena ihre Hoffnungen auf die erstmalige Titelverteidigung begraben.

Der 43-Jährige sprach zudem über die Gründe für den Abschied aus Barcelona und dementierte wiederum Gerüchte, Streitigkeiten mit dem damaligen Präsidenten Sandro Rosell hätten den Ausschlag für seinen Rücktritt gegeben. "Es ist nicht richtig, dass ich ging, weil Rosell mich den Kader nicht umbauen ließ. Ich war am Limit, ich hatte nichts mehr, was ich dem Team geben konnte. Ich bat nicht darum, den Kader umzubauen, ich entschied, zu gehen."

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