Bayer-Geschäftsführer Schade mit Südkorea-Reise zufrieden

Die Werkself war als Botschafter der Bundesliga in Südkorea unterwegs. Dem Geschäftsführer zufolge war es ein ganzer Erfolg.

Seoul. Bayer 04 Leverkusen hat die Vorbereitungsphase nicht nur zum Trainieren für die neue Saison genutzt. Bei der Südkorea-Reise machte die Werkself auch Werbung für die Bundesliga. Obendrein wurden noch neue Kontakte geknüpft, was sich für Bayer finanziell noch bezahlt machen könnte. Geschäftsführer Michael Schade ist entsprechend zufrieden.

"Viele Firmen haben mit uns gesprochen. Wir haben die berechtigte Hoffnung, den einen oder anderen neuen Sponsor gewinnen zu können", erklärte der glückliche Geschäftsführer gegenüber der Bild. Mit dem südkoreanischen Elektronik-Riesen LG gibt es bereits eine Vereinbarung, wirbt dieser doch seit vergangenem Sommer auf den Leverkusener Trikots.

Ein Grund für die Kooperation mit den Südkoreanern ist gewiss auch Heung-Min Son, der in seiner Heimat ein absoluter Topstar ist. "Wahnsinnig" sei der Hype um den 22-Jährigen laut Schade: "Ich bewundere ihn, wie geduldig er jeden Wunsch seiner Fans erfüllt. Aber auch Spieler wie Kießling oder Leno sind sehr beliebt in Korea."

"Koreaner lieben deutschen Fußball"

Sportlich hatten die Leverkusener in Südkorea ebenfalls etwas zu erledigen. Das Testspiel gegen den FC Seoul wurde mit 2:0 gewonnen. Auf der Tribüne saß dabei unter anderem Peter Leible, Leiter des DFL-Büros Singapur. "Der DFL-Beobachter war begeistert von unserem Auftreten", berichtete Schade im Nachhinein.

Der Geschäftsführer erklärte abschließend noch, mit welcher Intention Bayer nach Asien gereist war: "Uns war wichtig, auf dem noch relativ unbekannten koreanischen Markt für die Bundesliga zu werben. Denn die Fans in Korea schauen nicht nur die Premier League, sie lieben auch den deutschen Fußball."