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Der Nationalspieler, der das WM-Finale nur kurz erlebte, wird seit seinem couragierten Auftritt von halb Europa gejagt. Seine Zukunft ist aber noch lange nicht entschieden.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach darf weiter auf den Verbleib von Weltmeister Christoph Kramer hoffen. Denn obwohl nach Informationen der Bild elf Top-Klubs aus ganz Europa den defensiven Mittelfeldspieler verpflichten wollen, scheint der 23-Jährige einem längerfristigen Aufenthalt im Borussia Park nicht abgeneigt zu sein.

Ob er im Sommer 2015 wie geplant zu seinem Stammverein Bayer Leverkusen, der alle Transferrechte besitzt und Verhandlungen mit Gladbach oder anderen Vereinen bisher rigoros ablehnt, zurückkehrt, ist noch nicht entschieden. "Die Frage stellt sich jetzt nicht", gibt er zu Protokoll, fügt jedoch an: "Ich muss aber nicht nach Leverkusen zurück, um glücklich zu sein. Ich fühle mich superwohl in Gladbach."

Kramer-Berater: "Es zählt was Christoph will"

Auch Berater Gerd vom Bruch sieht die alleinige Entscheidungsgewalt bei seinem Klienten: "Es ist klar, dass sich nicht erst seit der WM sehr viele Klubs nach Christophs Zukunft erkundigen. Der Vertrag mit Leverkusen steht. Aber am Ende zählt natürlich auch, was Christoph will."

Neben dem SSC Neapel, der sein Angebot für den drahtigen Mittelfeldmann dem Vernehmen nach auf 13 Millionen Euro erhöht hat, sollen auch Manchester United, der FC Everton, AC Mailand, Juventus Turin, Atletico Madrid und der  FC Sevilla in den Poker eingestiegen sein.

Der Vielumworbene selbst möchte sich vorerst auf seinen Job konzentrieren und fühlt sich durch das überbordende Interesse fast ein wenig gestresst: "Ich will nicht zwischen die Fronten der Vereine geraten. Ich will doch nur in Ruhe Fußball spielen, freue mich extrem auf die Saison mit Borussia."

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